VP-Tschirf ad Gusenbauer: Wohnt der SPÖ-Vorsitzende tatsächlich in Wien?

Wien (VP-Klub) - "Ich frage mich, ob SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer tatsächlich in Wien wohnt. Das Versagen der SPÖ-Stadtregierung in vielen Bereichen, vor allem bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Wien, scheint dem Parteivorsitzenden nicht aufzufallen", wundert sich der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, über die realitätsfremden Aussagen Gusenbauers im Rahmen der Ruster SPÖ-Klubtagung. "Wien ist eine tolle, lebenswerte Stadt. Die SPÖ hat es aber geschafft, dass die Bundeshauptstadt österreichweites Schlusslicht bei der Arbeitslosenquote und dem Wirtschaftswachstum ist", so Tschirf.

Wien ist dank SPÖ Schlusslicht bei Arbeitslosigkeit im Bundesländervergleich!

Weiß Gusenbauer, dass Wien im Bundesländervergleich mit 9,7 Prozent die höchste Arbeitslosenquote hat? Dass Wien dank einer ideenlosen Wirtschaftspolitik der SPÖ seit Jahren eine der niedrigsten Wirtschaftswachstumsraten hat, während andere Bundesländer neue Beschäftigungsrekorde und ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum erzielen? Wien kann stolz auf seine hohe Lebensqualität und die Schaffenskraft seiner Bürgerinnen und Bürger sein. "Diesen Erfolg hat Wien aber trotz und nicht wegen der SPÖ-Alleinregierung erzielt", so Tschirf kritisch. "Es ist unübersehbar, dass ÖVP-regierte Bundesländer wie etwa Oberösterreich wesentlich besser wirtschaften. Die Arbeitslosenquote liegt dort bei nur 4,5 Prozent, das Land ist schuldenfrei, die Beschäftigung steigt kontinuierlich und die Wirtschaft wächst deutlich stärker als in Wien. Auch das Wien umgebende Land Niederösterreich steht wirtschaftlich weit besser da als die Bundeshauptstadt."

Regierungschaos der Wiener SPÖ als Vorbild für Österreich?

Wenn der SPÖ-Bundesparteivorsitzende die angeblich bewunderns- und nachahmenswerte Regierungstätigkeit der Wiener Genossen meint, bezieht er sich hoffentlich nicht auf das Regierungschaos, das die Wiener SPÖ-Stadtregierung derzeit zu verantworten hat. "Den bürgerfeindlichen Zick-Zack-Kurs bei der generellen Tempo-50-Einführung, die Ressortstreitigkeiten bei der Diskussion um mögliche Ausgliederungen im Bereich des Magistrats, die unverantwortlichen Meinungsschwenks in der SPÖ-Europapolitik und nicht zuletzt die neuerlichen überfallsartigen und unsozialen Tariferhöhungen entgegen den Wahlversprechen kann Gusenbauer ja nicht im Sinn gehabt haben, als er Häupls Mannschaft meinte. Es wird Zeit, dass der SPÖ-Vorsitzenden wieder auf den Boden der Realität zurückfindet", betont Tschirf.

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