Trunk: Grazer Medizinstudenten dürfen Familienbeihilfe und Stipendium nicht verlieren

Trunk erreicht Zusage der Ministerin für Sonderregelung

Wien (SK) - "Im Wissenschaftsausschuss ist es mir gelungen, von Ministerin Gehrer die mündliche Zusage zu erhalten, dass jene österreichischen Studenten, die keinen Studienplatz an der Medizinischen Universität Graz bekommen haben, weder die Familienbeihilfe, noch ihre Stipendien nach einem notwenigen Studienwechsel verlieren", erklärt Freitag die Kärntner SPÖ-Abgeordnete und BSA-Landesvorsitzende Melitta Trunk gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Trunk weiter: "Den österreichischen Studentinnen und Studenten in Graz droht nach den unzumutbaren und jedenfalls bisher chaotischen Zuständen und unterschiedlichen Vorgangsweisen an den einzelnen medizinischen Universitäten nach dem EuGH-Urteil auch noch der Verlust von Familienbeihilfe und Stipendium." ****

Studierende, die nach der heute ab 18.00 Uhr veröffentlichten endgültigen Reihungsliste keinen Platz an der Med-Uni Graz erhalten, müssen ihre Studienrichtung wechseln und würden bei einem neuerlichen Studienwechsel auf Medizin im Wintersemester 2006/2007 die Familienbeihilfe verlieren.

Zumindest diese Problematik kann nunmehr nach der Darlegung durch die Abgeordnete Trunk verhindert werden. "Ministerin Gehrer sicherte mir im Wissenschaftsausschuss zu, dass es für diese Studenten eine Ausnahmeregelung geben wird, die sicherstellt, dass es bei einem Studienwechsel zu keinem Verlust der Familienbeihilfe bzw. des Stipendiums kommen werde", so Trunk.

"All jene verunsicherten Studentinnen und Studenten und ihre besorgten Eltern können sich in Problemfällen gerne an mich wenden, weil ich die Ministerin beim Wort nehmen werde", betonte Trunk abschließend. (Schluss) cs/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005