VP-Gerstl: Stationsnamen leider nicht größtes Problem der Wiener Linien

Öffentliche Verkehrsmittel müssen endlich attraktiver gemacht werden

Wien (VP-Klub) - "Grundsätzlich ist der Vorsatz von SP-Stadtrat Schicker, die verwirrenden Namensbezeichnungen der U-Bahnstationen Wien-Mitte bzw. Landstraße und Wien-Nord bzw. Praterstern zu vereinheitlichen und vereinfachen, durchaus lobenswert. Doch warum muss in Wien alles so lange dauern?", kritisiert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, angesichts der angekündigten Vereinheitlichung bis 2008. Zudem sei zu bezweifeln, dass die Tatsache, dass in Zukunft bei der einen Station die geographische Lage, also Wien Mitte, und bei der anderen der Straßenname, also Praterstern, verwendet werden soll, wesentlich zur Verständlichkeit der Stationsbezeichnungen beitragen werde.

"Ich nehme mit Interesse zu Kenntnis, dass die SP-Stadtregierung keine dringenderen Maßnahmen zur Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsmittel sieht, als zwei Stationen umzubenennen. Viel wichtiger wären ein rascher Ausbau der U-Bahnlinien und eine Intervallverdichtung aller öffentlichen Verkehrsmittel. Statt dessen wird aber noch mit einer baldigen Fahrpreiserhöhung der Wiener Linien gedroht. So werden die Öffentlichen Verkehrsmittel wohl kaum attraktiver für die Wienerinnen und Wiener werden", betont Gerstl. Zudem sei die Tatsache, dass diese Maßnahme auf einer SPÖ-Klubtagung bekannt gegeben wurde, ein weiterer Beweis für die Machtarroganz der Wiener Sozialisten. "Anscheinend setzt die Wiener SPÖ die Stadt Wien mit der SPÖ gleich", empört sich Gerstl abschließend.

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