ÖAMTC-Umfrage-Tankverhalten: Spritpreise zwingen Autofahrer zu Einschränkungen

Preisbewusstes Tanken ist für 64 Prozent der Befragten besonders wichtig

Wien (OTS) - Sechs von zehn Befragten fühlen sich durch die gestiegenen Spritpreise stark bzw. sogar sehr stark belastet. Das ist das Ergebnis einer Internet-Umfrage des ÖAMTC, die im Herbst vorigen Jahres durchgeführt worden ist. Besonders alarmierend: Ein Viertel der Befragten sieht sich bereits gezwungen anderweitig zu sparen, um sich das Autofahren überhaupt noch leisten zu können. Bei jenen, die angeben sich "sehr stark belastet" zu fühlen, muss sich sogar mehr als die Hälfte (56 Prozent) einschränken. "Besonders bei Freizeitaktivitäten und Lebensmitteln wird der Rotstift angesetzt", so ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Der Umstieg auf alternative Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften ist für die meisten keine adäquate Lösung, um dem Spritpreis-Dilemma zu entgehen. "Der Großteil der Kraftfahrer ist auf das eigene Auto angewiesen. Einfach 'abstellen' ist ein Ding der Unmöglichkeit", so Brugger-Brandau. Trotzdem versuchen 43 Prozent zumindest unnötige Wege zu vermeiden. 54 Prozent bemühen sich spritsparend zu fahren, 64 Prozent der Befragten tanken preisbewusst. Nur drei Prozent fahren ungeachtet der Preise einfach zur nächsten Tankstelle. Fast die Hälfte gibt an zu wissen, wo günstige Tankstellen zu finden sind, ein Drittel informiert sich vor jedem Tankstopp. Die Haupt-Informationsquelle ist für 86 Prozent das Internet, wobei 71 Prozent der Befragten das ÖAMTC-Onlinesystem SPRIT bevorzugen.

Vielfahrer spüren die Mehrbelastung noch stärker

Die Bezieher von Kilometergeld oder Pendlerpauschale geben noch häufiger als der Durchschnitt an, sich durch die hohen Spritpreise stark belastet zu fühlen (27 bzw. 30 Prozent). Die tatsächlichen Kosten werden durch beide Faktoren nicht annähernd gedeckt. "Für alle, die das Auto brauchen, ist dringend eine weitere Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale notwendig. Außerdem muss der allgemeine Verkehrsabsetzbetrag erhöht werden", fordert die Club-Expertin.

Der ÖAMTC hilft beim Sparen

* "Spritpreis-Service": Mit einem Klick sind unter http://www.oeamtc.at/sprit/ die günstigsten Tankmöglichkeiten abrufbar. Österreichweit sind 1.600 Tankstellen gelistet. Preisabfragen sind nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert möglich. Wer über keinen Internetzugang verfügt, erhält alle Daten (zum Ortstarif aus ganz Österreich) unter der ÖAMTC-Hotline 0810 120 120.

* "Tankbonus": ÖAMTC-Mitglieder tanken österreichweit mit ihrer Clubkarte mit Kreditkartenfunktion an Avanti-Tankstellen um 3 Cent pro Liter Sprit günstiger. Nähere Infos auch unter http://www.oeamtc.at/tankbonus/.

Ebenfalls auf der ÖAMTC-Homepage: Eine Broschüre mit Fahrtipps zum Spritsparen.

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