Ein wichtiger Schritt in Richtung Importverbot für Hunde- und Katzenfell

Wien (OTS) - Der im gestrigen Ministerrat beschlossene Antrag für ein Importverbot von Hunde- und Katzenfell liegt jetzt zur Umsetzung im Ministerium bei Frau Bundesministerin Rauch-Kallat auf. Dieser Beschluss ist ein bedeutender Schritt in Richtung Tierschutz auch für den asiatischen Raum, da Europa Hauptabsatzmarkt für Hunde- und Katzenfelle aus Asien ist. Gemeinsam mit Frankreich, Italien und Griechenland nimmt Österreich somit eine Vorreiterrolle in der Europäischen Union ein; ein EU-weites Verbot könnte letztlich sogar Abhilfe gegen das grausame Tierleid von Heimtieren in Asien schaffen.

Im Weiteren haben sich alle Minister für ein eindeutiges Kennzeichnungssystem ausgesprochen, das auf europäischer Ebene Klarheit über die verwendeten Materialien (Art des Tieres) bei der Herstellung von Kleidungsstücken schaffen soll.

Einem Importverbot steht nun nichts mehr im Wege; damit Frau Bundesministerin Rauch-Kallat das entsprechende Gesetz gegen millionenfaches Tierleid im Pelzhandel erlässt, wird VIER PFOTEN gemeinsam mit seinen Förderern den Druck weiter aufrecht erhalten.

"Eines ist klar: Auch wenn nun ein wichtiger Schritt in Richtung Importverbot für Hunde- und Katzenfelle gesetzt wurde, VIER PFOTEN wird nicht eher ruhen, bis das Thema "kommerzielle Pelzzucht" Geschichte ist", betont Kampaigner Iring Süss.

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