Neuhängung der Sammlung Leopold

Ungehobene Schätze der Sammlung werden präsentiert

Wien (OTS) - Die weltweit größte Egon Schiele Sammlung wird ab sofort vollkommen neu präsentiert. Drei Säle des repräsentativen Erdgeschosses stehen nun Meisterwerken von Egon Schiele- zur Verfügung. Rudolf Leopold nutzte die Gelegenheit der Rückkehr der Bilder aus Paris zu einer völligen Neugestaltung des Hauses. "Nach fast 5 Jahren Museumsbetrieb sollte man den Besuchern neben den Sonderausstellungen auch die Highlights der Sammlung neu und besser präsentieren" ist der demnächst 81 Jahre alt werdende Professor überzeugt. Auch ein eigener Klimt-Saal wurde eingerichtet. Nach dem Grundkonzept seines kaufmännischen Direktors Peter Weinhäupl werden nun schrittweise alle Geschosse umgestaltet. Bis zum Fünfjahres Jubiläum des Museums sollten wir fertig sein", so Direktor Leopold.

Die Umsetzung und das Grundkonzept liegen in der Verantwortung seines kaufmännischen Direktors Peter Weinhäupl. "Neben den Bildern werden wir verstärkt auf Zusatzinformationen setzen" meint Weinhäupl. So befinden sich in der Sammlung Leopold ungehobene Schätze wie Briefe von Klimt und Schiele, Original-Fotos und Skizzenbücher, die in speziellen Vitrinen präsentiert werden.

Ausstellungspläne 2006/07

Im zweiten Untergeschoss wird ab 23. März die Ausstellung "ROBERT HAMMERSTIEL - Bilder eines Zeitzeugen" zu sehen sein. Parallel dazu arbeitet man an der umfangreichen Werkschau des Kitzbühler Malers ALFONS WALDE, die ab 17. März das gesamte zweite Obergeschoss des Leopold Museums bespielt.

Ein weiteres Ausstellungshighlight ist ab Juni die Schau "KÖRPER, SEELE, GESICHT - Frauenbilder vom 17. bis zum 21. Jahrhundert" mit vielen internationalen Leihgaben, u.a. aus der National Gallery London.

Nach den Impressionisten zeigt das Leopold Museum im September 2006 die "EXPRESSIONISTEN" mit Meisterwerken aus den Sammlungen Thyssen-Bornemisza Madrid, dem Brücke-Museum Berlin und der Sammlung Moritzburg.

Für 2007 sind bereits Sonderausstellungen über den Universalisten des Wiener Jugendstils KOLOMANN MOSER und die ÖSTERREICHISCHE MALEREI der ZWISCHENKRIEGSZEIT geplant. Neben den umfangreichen Beständen des Leopold Museums aus dieser Zeit soll dabei auch die Sammlung der Österreichischen Nationalbank erstmals umfangreich präsentiert werden.

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