Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger fixiert Termin für BürgerInnenbefragung zur Volksgarage in Neubau

"Demokratiepaket wird verwirklicht"

Wien (OTS) - Der Neubauer Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger setzt einen Termin für die Befragung der AnrainerInnen des geplanten Projekts einer Volksgarage im Bereich Burggasse/Anger fest. Damit soll sichergestellt werden, dass die betroffenen BewohnerInnen ab 3. April 2006 darüber entscheiden können, ob aus dem Planungsprojekt Wirklichkeit werden soll oder nicht. "Im Gegensatz zu anderen Bezirken haben wir von vorneherein auf die Verwirklichung eines Demokratiepaketes zur Errichtung einer Volksgarage gedrängt", erläutert der Neubauer Bezirksvorsteher.

Die Befragung sollte einer Machbarkeitsstudie und deren öffentlicher Präsentation folgen. In der Machbarkeitsstudie konnte geklärt werden, welches Projekt am von der Stadt vorgeschlagenen Standort Burggasse/Anger überhaupt und zu welchen Kosten möglich wäre. Von den AutorInnen der Studie wurden mehrere Varianten erarbeitet, deren Kosten sich bei Realisierung zwischen 6,8 und 8,8 Mio Euro bewegen. "Zur Verdeutlichung der Zahlen: Man könnte mit diesem Geld allen potentiellen 290 MieterInnen der Volksgarage 193 Jahre das Parkpickerl zahlen oder die 290 Fahrzeuge 18 Jahre in einer der bestehenden Garagen unterbringen", so der Neubauer Bezirksvorsteher. Die Befragung selbst erfolgt somit zu einem Zeitpunkt, zu dem nur geringe Planungskosten angefallen sind, was je nach Ergebnis des AnrainerInnenvotums auch mögliche Ausstiegsszenarien erleichtert.

Befragt werden sollen nach den Vorstellungen des Neubauer Bezirksvorstehers BewohnerInnen, die in einem Einzugsgebiet von rund 300 - 500 Metern vom Standort der geplanten Garage leben. "Ich habe mich für diese Variante entschieden, weil sie gleich mehrere Vorteile bringt," so der Thomas Blimlinger. "Für eine Bedarfserhebung der Stadt Wien ist ein Radius von 300 Metern festgelegt. Wir wollten diesen Standard auch unserer Befragung zu Grunde legen. Weiters garantiert der Radius, dass wir die wirklich von dem Bauprojekt betroffenen Menschen - ob sie nun BefürworterInnen oder GegnerInnen eines solchen Projekts sind - erwischen." Befragt werden alle BewohnerInnen innerhalb dieses Gebiets, die zur Wahl der Bezirksvertretung wahlberechtigt sind. Bedauerlich findet der Neubauer Bezirksvorsteher, dass über dieses Vorgehen in der Neubauer Bezirksvertretung kein Konsens mit den anderen Fraktionen erzielt werden konnte.

"Das Ergebnis der Befragung wird in jedem Fall von mir respektiert werden. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stadt Wien nicht ebenso mit dem Ergebnis umgeht," so Blimlinger abschließend.

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