"Nachtschicht" statt Arbeitsplätze für Lehrlinge

Kaske: "Diskoquartett startet den Wahlkampf"

Wien (FSG) - "Tausende arbeitslose Jugendliche brauchen dringend einen Ausbildungsplatz und was die Regierung zu bieten hat, ist offensichtlich nur eine Aufforderung zum Tanz", so reagiert Rudolf Kaske, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB auf einen Brief, den Lehrlinge in den letzten Tagen von den Regierungsmitgliedern Dr. Wolfgang Schüssel, Hubert Gorbach, Dr. Martin Bartenstein und Mag. Karl Heinz Grasser erhalten haben. Darin werden die jungen Menschen am 3. März 2006 zu einem Diskobesuch in der österreichweit existierenden Diskotheken-Kette "Nachtschicht" eingeladen. Kaske vermutet: "Das ist wohl ein Frühstart für den heurigen Nationalratswahlkampf."++++

Der FSG-Spitzenfunktionär weiter: "Mich wundert ja fast, dass Ministerin Elisabeth Gehrer diesen Brief nicht mit unterzeichnet hat - aber die hat es ja nicht so mit Parties." Durch diese Aktion wolle das "Diskoquartett" der Regierung jetzt scheinbar junge Wählerstimmen für seine verfehlte Politik bei der Nationalratswahl gewinnen, meint Kaske: "Wie die letzten Landtagswahlen ja gezeigt hätten, sind die Vertreter von den Regierungsparteien bei den Jungwählerinnen und Jungwählern nicht besonders gut angekommen."

Der Gewerkschafter abschließend: "Junge Menschen gehen gerne in die Disko, dazu brauchen sie weder Schüssel, noch Gorbach, Bartenstein oder gar Grasser als Animateure. Tausende Jugendliche sind arbeitslos und brauchen einen Ausbildungsplatz, darum sollte sich das vermeintliche Diskoquartett kümmern."

FSG, 16. Februar
2006
Nr. 4

Rückfragen & Kontakt:

Stv.FSG-Vorsitzender Rudolf Kaske, Tel.: (01) 534 44/501
HGPD-Presse Katharina Klee, Tel.: 0664/381 93 67

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001