Wlodkowski zur Vogelgrippe: Krisenmanagement funktioniert

Landwirtschaftskammer hat zentrale Service-Hotline für Bauern eingerichtet

Graz (AIZ) - "Das Krisenmanagement funktioniert gut, die eingeleiteten Vorsorgemaßnahmen dienen neben dem Schutz von Menschen und Geflügel auch dazu, die Geflügelbetriebe in den betroffenen Regionen zu sichern." Dies betonte Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowski zur aktuellen Vogelgrippe-Situation in der Steiermark. Die rigorose Überwachung durch die Veterinärbehörde habe bestätigt, dass kein Geflügelbetrieb betroffen ist. "Die Geflügelbetriebe in der Schutz- und Überwachungszone ergreifen alle von den Amtstierärzten vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen. Damit ist bestmöglicher Schutz von Menschen und Tieren gewährleistet", so Wlodkowski.

"Es besteht auch keine Gefahr bei Lebensmitteln. Die Konsumenten können weiter volles Vertrauen in heimisches Geflügelfleisch und Eier haben. Die Vogelgrippe ist nämlich eine Tierseuche, Geflügelbetriebe sind bisher nicht betroffen", rief der Präsident die aktuellen Fakten in Erinnerung. Es sei die lückenlose Kontrolle der Betriebe in den Schutz- und Überwachungsgebieten durch die Behörde gegeben. Daher sei die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Wildvögeln auf Geflügel nahezu ausgeschlossen.

Bauern in Schutz- und Überwachungsgebieten schadlos halten

Durch das Verkaufsverbot von Eiern und Geflügelfleisch aus den Schutz- und Überwachungsgebieten ist für die Geflügelhalter bedeutender Schaden zu erwarten. Daher fordert der Kammerpräsident, den Bauern in den betroffenen Regionen dürfe durch diese amtlich verfügten Maßnahmen "kein wirtschaftlicher Schaden erwachsen".

Die steirische Landwirtschaftskammer hat eine Service-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 0316/8050-1223. Sie ist täglich von 08.00 bis 16.00 Uhr, samstags von 08.00 bis 12.00 Uhr aktiv. Ein Experte gibt detaillierte Informationen über die Vorsichtsmaßnahmen.
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