Flughafen-Mediation - SP-Valentin: "Verträge sind ein fairer Ausgleich!"

Wien (SPW-K) - "Der grüne Gemeinderat Maresch war in der Sitzung des Planungsausschusses nicht anwesend - sonst wüsste er, dass die Verträge zur Flughafen-Mediation nicht den Bau der dritten Piste, sondern lediglich die Rahmenbedingungen dafür festschreiben, sollte es jemals dazu kommen", reagierte heute Gemeinderat Erich Valentin, SP-Vertreter im abgeschlossenen Mediationsverfahren Flughafen Wien, auf Aussagen von Maresch. "Die Verträge sind ein fairer Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Region und den Bedürfnissen der AnrainerInnen."

So bedeute es unter anderem einen wirtschaftlichen Verzicht, den Nachtflug einzuschränken, so Valentin unter Hinweis auf die Tatsache, dass es im Westen und Süden Wiens keine Anflüge zwischen 21 und 7 Uhr mehr gibt und "im 22. Bezirk versucht wird, im Zuge eines gekurvten Anflugs Lärmbelästigungen zu minimieren." Ebenso gebe es auf allen wienbetreffenden Routen prozentuelle Decklungen. Weiters hätten die Dauerschall-Lärmteppiche deutlich abgenommen.

Im nach Abschluss der Mediation eingerichteten Dialogforum werde man sich wie bisher für die Interessen der WienerInnen einsetzen, jedoch auch die Entwicklungschancen der Region wahren.

Der Weg der Mediation und des jetzt installierten Dialogforums habe sich als richtig erwiesen, "denn was Flugrouten und den Betrieb des Flughafens betrifft hätte Wien außer den zivilrechtlichen Abfragen keine Mitsprachemöglichkeit als Behörde und als Körperschaft", schloss Valentin. (Schluss)

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