Stärkster ÖBB-Vertriebskanal: Fahrkartenautomat mit 1,4 Mio. Karten pro Monat

Kunden-Feedback fließt in Auswertung und weitere Entwicklung des Pilot-Projektes "Selbstbedienungsstrecken" ein

Wien (OTS) - Die bereits im November 2005 angekündigten und mit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2005 umgesetzten 16 Selbstbedienungsstrecken werden fortgeführt. Auf Selbstbedienungsstrecken erwerben die Fahrgäste ihr Ticket beim Automaten, online, per SMS bzw. bei größeren Bahnhöfen auch beim Kassenschalter. Der Ticketkauf im Zug wird auf diesen Strecken nicht mehr angeboten."Seit Mitte November haben wir unsere Kunden laufend und umfassend am Bahnhof sowie im Zug informiert" so Wilhelmine Goldmann, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG. "Die Erfahrungen, die in diesem Pilot-Projekt gewonnen werden, werden von einer eigenen Arbeitsgruppe laufend ausgewertet und bei der weiteren Projektentwicklung berücksichtigt", erläutert Goldmann weiter.****

Mehrheit der ÖBB-Kunden kauft bereits am Automaten

Bereits heute werden mit 1,4 Millionen Tickets pro Monat mehr Fahrscheine bei Automaten erworben als über irgendeine andere Vertriebsschiene der ÖBB.

Die Fahrkartenautomaten der neuen Generation mit Touch Screen Technologie werden bei den ÖBB bereits seit 2001 eingesetzt und immer wieder kundenfreundlich weiterentwickelt. Mittlerweile sind österreichweit 800 dieser Automaten im Einsatz. Weitere 130 Geräte werden in den nächsten Monaten folgen und den automatisierten Vertrieb weiter stärken. Die ÖBB setzen hier um, was internationaler Standard ist und in Wien im S-Bahn-Netz seit vielen Jahren ohne Probleme betrieben wird.

Auf den Selbstbedienungsstrecken ist der Besitz einer gültigen Fahrkarte beim Einstieg in den Zug erforderlich, wenn eine Fahrkarte in der Station erworben werden kann. Bei einer Funktionsstörung eines Fahrkartenautomaten gilt dies nicht. Die Zugbegleiter sind über alle aktuellen Störungen informiert. Der Reisende wird bei einer Automatenstörung natürlich nicht als "Schwarzfahrer" behandelt und muss auch die seit 2001 geltenden 60 EUR Gebühr (davor 800 Schilling) nicht entrichten.

Kunden- und Experten-Feedback über Ticket-Automaten

Die Ticketautomaten wurden vor ihrer Einführung 2001 in zwei großen Verbrauchertests durch ein unabhängiges Markt- und Meinungsforschungsinstitut auf ihre Verständlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit geprüft. Das Kundenfeedback wurde bereits von Beginn an in Weiterentwicklungen eingearbeitet, konkrete Adaptierungen bei der Software wurden veranlasst und die Benutzerfreundlichkeit weiter optimiert.

"Die ÖBB greifen bei den Automaten auf ein international erprobtes und bewährtes System zurück. Die Touch-Screen-Technologie wird unter anderem seit Jahren erfolgreich in Deutschland, Italien oder der Schweiz eingesetzt", so Goldmann.

Seit der Einführung der Ticketautomaten 2001 überprüfen die ÖBB über das unabhängige Markt- und Meinungsforschungsinstitut "Gallup" regelmäßig die Kundenzufriedenheit mit den Automaten. Das Ergebnis verbessert sich laufend und liegt aktuell bei der Note 1,9.

Alle Termine der ÖBB-Infoveranstaltungen an Bahnhöfen zum Thema Automaten findet man im Internet unter http://sbstrecken.oebb.at.

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