Mahdalik, Kasal: Verwirrspiel um Hörndlwald-Flächenwidmung

Sagt Schicker bewusst die Unwahrheit oder ist er uniformiert?

Wien, 15-02-2006 (fpd) - Seit einigen Wochen lösen die Umwidmungspläne für das Landschaftsschutzgebiet Hörndlwald, die eine Verdoppelung der Bebaubarkeit in den Bereichen des Josef-Afritsch-Heimes und der Franziska-Fast-Wohnanlage ermöglichen sollen, heftige Proteste der Anrainer aus. Im Bauausschuss der Hietzinger Bezirksvertretung wurde am Montag der aktuelle Planentwurf präsentiert, wo das Plangebiet plötzlich verkleinert und die Baulichkeiten aus dem Verfahren abgetrennt wurden, berichtet FPÖ-Klubobmann Günter Kasal.

Damit soll offenbar die Bevölkerung getäuscht und die Pläne für die Ausweitung der Flüchtlingsbetreuung in diesem Bereich erst nach der Nationalratswahl durchgezogen werden, warnt FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik als Ausschussmitglied.

Dubios mutet dabei die Rolle von SP-Planungsstadtrat Schicker an, der im heutigen Planungsausschuss angab, dass dieser Rotdruck mit veränderten Plangebietsgrenzen "sicher nicht über seinen Schreibtisch gegangen ist". Entweder werden Schicker von seinen Beamten wichtige Informationen vorenthalten oder er hat bewusst die Unwahrheit gesagt, hält Mahdalik fest.

Die FPÖ-Hietzing wird auch auf Grund dieser Ungereimtheiten ihren Kampf gegen die Umwidmungen mit ihrer Unterschriftenaktion, die mittlerweile von weit über 1.000 betroffenen Bürgern unterstützt wurde, mit vollem Elan fortsetzen, so Kasal. (Schluss)am .

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