VP-Gerstl: Fahrpreiserhöhungen für Wiener Linien SP-intern bereits beschlossen

Aussagen von Landtagspräsident Hatzl sind blanker Hohn für die Bevölkerung

Wien (VP-Klub) - "Nach der massiven Teuerungswelle bei Strom, Gas, Müll und Abwasser droht nun ein weiterer Anschlag auf die Geldbörsen der Wienerinnen und Wiener. SP-Landtagspräsident Johann Hatzl hat heute neuerlich auf den Fehlbetrag bei den öffentlichen Verkehrsmitteln hingewiesen und eine ’Korrektur’ für spätestens Sommer angekündigt. Die Erhöhung der Fahrpreise für U-Bahn und Straßenbahn ist offenbar SP-intern bereits beschlossene Sache", kritisiert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl.

Gerstl: "Wenn Hatzl in einem Interview meint, dass man mit den Erhöhungen ’nicht zu lange zuwarten soll, damit die Tarifveränderungen nicht zu groß werden’ dann klingt das für die Bevölkerung wie blanker Hohn. Sparsamkeit und Effizienz waren noch nie sozialdemokratische Tugenden, aber so unverblümt und unverfroren hat es noch kein SP-Politiker ausgedrückt."

Auch auf das SP-Märchen, dass "zusätzliches Geld raschere Verbesserungen ermöglicht", wie Hatzl weiter ausführt, falle die Bevölkerung nicht mehr herein. Schon 2002 seien kurz nach den Wiener Wahlen die Fahrpreise der Wiener Linien um bis zu 25 Prozent erhöht worden. Das Preis-Leistungsverhältnis habe sich aber in keiner Weise verbessert, so der Verkehrssprecher weiter.

"Vollends das Gespür für Machbares verliert der Landtagspräsident aber, wenn er meint, dass ’es für jeden vernünftigen Wiener klar ist, dass es keinen Gebührenstillstand geben kann’. Liebe SPÖ Wien: Für jeden vernünftigen Wiener ist es klar, dass man zuerst mit den vorhandenen Mitteln auskommen muss. Nur die SP-Stadtverwaltung schafft das nicht und weist jegliche Gedanken in Bezug auf Einsparungsmaßnahmen im eigenen Bereich von sich. Seitens der ÖVP Wien erneuere ich daher die Forderung nach einem 3-jährigen Kostenstopp. Fassen sie den Wienerinnen und Wiener nicht länger so unverfroren ins Geldbörsel. Die hemmungslosen Gebührenerhöhungen ohne Wenn und Aber müssen endlich gestoppt werden", fordert Gerstl.

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