Grillitsch zu Glawischnig: Inhaltslose Panikmache ist letztklassig

Experten bestätigen, dass Krisenpläne für die Geflügelpest greifen

Wien, 15. Februar 2006 (ÖVP-PK) "Diese Art der Panikmache ist absolut letztklassig, Frau Glawischnig! Die Angst der Menschen zu schüren, um politisches Kleingeld zu schlagen, das kannten wir bisher nur von der SPÖ", sagte der Präsident des Österreichischen Bauernbundes Abg.z.NR Fritz Grillitsch heute, Mittwoch, zu den Aussagen von Eva Glawischnig im Zusammenhang mit der Geflügelpest. Glawischnig kenne sich inhaltlich überhaupt nicht aus und nutze wirklich jede Möglichkeit zur "unqualifizierten Panikmache. Das ist letztklassig", so Grillitsch. ****

Österreich sei mit dem Krisenplan gegen Geflügelpest "bestens gerüstet". Das hätten auch namhafte Veterinärexperten und Virologen den seit Monaten vom Gesundheitsministerium ausgearbeiteten Krisenplänen bestätigt. "Die Umsetzung ist nach den ersten Verdachtsfällen unverzüglich erfolgt", betonte Grillitsch. So sei in den Schutzzonen im Umkreis von drei Kilometern um den Fundort ab sofort der Handel mit lebendem Geflügel, Geflügelfleisch, Eiern und Geflügelprodukten untersagt worden. In der Überwachungszone könne lebendes Geflügel, Geflügelfleisch, Eier und Geflügelprodukte nur nach behördlicher Genehmigung von den Geflügelbetrieben verbracht werden.

Auch seien in der Schutz- und Überwachungszone ab sofort alle Geflügelmärkte, Ausstellungen etc. untersagt. In beiden Zonen wurde weiters die Jagd auf Wildvögel ausnahmslos untersagt. Darüber hinaus gelte in allen von den Veterinärbehörden festgelegten Schutz- und Überwachungszonen entlang der Wasserwege und in den Seengebieten Österreichs ab sofort Stallpflicht für das gesamte Hausgeflügel.

"Der Schutz für Mensch und Konsument ist somit bestmöglich gewährleistet", betonte Grillitsch. Mit Ruhe und Vernunft würden allenfalls notwendige weitere Vorkehrungen gemäß den Krisenplänen getroffen. Er appelliere daher an Glawischnig und die Grünen, nicht Panik zu verbreiten. "Es ist verantwortungslos, mit der Gesundheit der Menschen politisches Kleingeld zu machen", so Grillitsch abschließend.

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