GLOBAL 2000 zu Donauausbau: Rückschrittliche Verkehrspolitik gefährdet Nationalpark

Nein zu Lobau-Autobahn und Donauausbau!

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht den Nationalpark Donau-Auen durch rückschrittliche Verkehrsprojekte doppelt gefährdet. Es ist geplant, mit der Lobau-Autobahn den Nationalpark zu queren. Das Infrastrukturministerium will die Schifffahrtsrinne auf 2,80 Meter ausbaggern lassen. "Beide Projekte sind Ausdruck einer Verkehrspolitik von vorgestern und nehmen die Lobau in die Zange. Durch die Lobau-Autobahn wird die Ökologie der Lobau gefährdet. So wird die Zersiedelung und Speckgürtelentwicklung rund um Wien angeheizt. Beim Ausbau der Donau wiederum geht man den verkehrten Weg. Anstatt die Schiffe an den Fluss anzupassen, will BM Gorbach die Donau zum Schiffs-Highway ausbauen", kritisiert Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000.

Auch die ebenfalls geplante Ausbaggerung des Donaubetts in der Wachau zeigt den falschen Denkansatz des Infrastrukturministeriums:
"Damit wird massiv in das UNESCO-Schutzgebiet Wachau eingegriffen. Gleichzeitig wurde aber 2005 der Zugsverkehr durch die Wachau westlich von Spitz eingestellt. Damit ist auch klar erwiesen, dass die Ausbaupläne des Ministeriums nichts mit der Förderung von umweltgerechten Verkehr zu tun haben", so Högelsberger abschließend.

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