Kollektivvertragsabschluss im Reisebürogewerbe

Fachverbandsobmann Gordon: "Einvernehmliches Ergebnis, das der wirtschaftlichen Lage der Reisebüros Rechnung trägt und die guten Leistungen der Mitarbeiter honoriert"

Wien (PWK078) - Einigung über einen neuen Gehaltsabschluss für die rund 10.500 Beschäftigten im heimischen Reisebürogewerbe wurde gestern, Dienstag, zwischen dem Fachverband der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich und der Gewerkschaft der Privatangestellten erzielt. Edward Gordon, Obmann des Fachverbandes, zeigt sich erfreut, "dass nach umfangreichen und konstruktiven Verhandlungen ein einvernehmliches Ergebnis erzielt werden konnte. Dieses entspricht der wirtschaftlichen Lage der Reisebüros und honoriert die guten Leistungen der Mitarbeiter."

Mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2006 gilt für die Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter folgendes:
* bis zu einem Betrag von 1.348 Euro um einen Fixbetrag von 39 Euro * bis zu einem Betrag von 1.484 Euro um einen Fixbetrag von 34 Euro * über 1.484 Euro um einen Fixbetrag von 30 Euro, mindestens jedoch um 1,7 Prozent

Die kollektivvertraglichen Lehrlingsentschädigungen werden jeweils um 2,4 Prozent erhöht, wobei die sich dabei ergebenden Beträge jeweils auf den nächsten vollen Euro-Betrag aufzurunden sind. Die Beträge für die außerhalb der Arbeitszeit geleisteten Abfertigungsdienste werden von 11,70 auf 12 Euro bzw. von 23,40 auf 24 Euro erhöht.
Außerdem wurde der dem Lehrling vor Antritt des Berufsschullehrganges verbleibende Betrag von 120,- Euro auf 130,- Euro erhöht.

Die Kollektivvertragsparteien sind übereingekommen, dass zur Modernisierung des Kollektivvertrags und der Gehaltstabellen eine Arbeitsgruppe gebildet wird. (hp)

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Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Reisebüros
Dr. Thomas Wolf
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