Renner: Verein "Jugend und Arbeit" erhält Förderung aus Landesmitteln

Jugendarbeitslosigkeit muss nachhaltig bekämpft werden

St. Pölten (SPI) - "Die Jugendarbeitslosigkeit gehört zu den vordringlichsten Problemen in Niederösterreich, das raschest einer Lösung bedarf! In den vergangenen sechs Jahren ist die Jugendarbeitslosigkeit um fast 37 % angestiegen! Waren es im Jänner 2000 noch 7069 junge Menschen unter 25, die keinen Job fanden, so waren es im heurigen Jänner bereits 9.655! 2.586 junge Leute mehr, die allein in Niederösterreich ohne Perspektive auf der Straße stehen! Diese Entwicklung hat die Bundesregierung zu verantworten! Maßnahmen, wie die Förderungen des Landes Niederösterreich, sind in dieser verfahrenen Situation natürlich besonders wichtig, auch wenn sie immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein können", beschreibt die Jugendsprecherin der SPNÖ, LAbg. Mag. Karin Renner, die dramatische Situation.****

Vom Land Niederösterreich wurde nun für den Verein Jugend und Arbeit ein Zuschuss bis zu 2.067.973,24 Euro aus Mitteln der Arbeitnehmerförderung zur Schaffung vorübergehender Beschäftigungsmöglichkeiten bewilligt. "Der Verein wurde 1986 mit dem Ziel der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gegründet, mittlerweile werden aber Frauen und Männer aller Altersschichten betreut. Seit damals konnte mit den vielen Projekten des Vereins vielen Menschen geholfen werden! Die Zuschüsse des Landes für dieses und andere Beschäftigungsprojekte, ist sicher ein unverzichtbarer Beitrag, um die angespannte Situation wenigstens etwas zu entschärfen. Eine nachhaltige Besserung des Arbeitsmarktes kann aber nur durch einen grundlegenden Kurswechsel auf Bundesebene erreicht werden. Nur wenn hier die geeigneten Maßnahmen für eine Belebung der Konjunktur gesetzt werden, kann die Zahl der Arbeitslosen gesenkt werden. Doch leider hat die Bundesregierung eine wichtige Erkenntnis noch nicht gewonnen - oder will sie einfach nicht gewinnen: nur wenn es den Menschen gut geht, kann es auch der Wirtschaft gut gehen -weil man eben nur etwas konsumieren kann, wenn man auch Geld in der Tasche hat", so Renner abschließend.
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