FCG: Schutz der Katastrophenhelfer jetzt beschließen!

ÖGB-Vize Klein: "Katastrophenhelfer brauchen Sicherheit und mehr Wohlwollen"

Wien (OTS) - Der Katastrophenwinter 2006 ist noch nicht zu Ende
und fordert von den freiwilligen Katastrophenhelfern (Feuerwehr, Rotes Kreuz, etc.) daher enorme Leistungen unter Einsatz oft auch der Gesundheit der Betroffenen. Die Katastrophenhelfer brauchen daher wenigstens Schutz vor ungerechtfertigtem Verlust des Arbeitsplatzes oder des Entgeltes, sagte heute ÖGB-Vizepräsident und FCG-Bundesvorsitzender Karl Klein.

Der im Parlament liegende diesbezügliche Initiativantrag der ÖVP und die Petition der Steirischen Christgewerkschafter müssen daher rasch umgesetzt werden.

Aufrufe der WK-Präsidenten, "man solle den schwer arbeitenden Katastrophenhelfern großzügig begegnen und ihnen Freizeit zum Helfen gewähren", zeigt bloß, wie wenig gemeinwohlorientiert unsere Gesellschaft ist und wie sehr manche sich einbilden, "Besitzansprüche" an Menschen anmelden zu können. Gemeinwohl geht vor Eigennutz und ist jetzt das Motto und daher muss der Schutz der Katastrophenhelfer Sicherheit bieten. Es reicht nicht aus, die Katastrophenhelfer zu loben, man muss ihre Existenzgrundlagen sichern und sie angstfrei stellen! "Katastrophenhelfer dürfen nicht auf das "Wohlwollen" ihrer Dienstgeber angewiesen sein! (Schluss)

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ÖGB-VPräs. Karl Klein
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