Broukal begrüßt Forderung des Universitäts-ProfessorInnen-Verbandes

SPÖ auch für "schonungslose Rechnung", dann aber rasch für mehr Geld an die Unis

Wien (SK) - "Die Jäger des Freien Hochschulzugangs blasen wieder einmal zur Jagd auf die Zukunftschancen der Jugend", sagt SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Es ist richtig, eine "schonungslose Rechnung" zu fordern, es ist falsch, zu verlangen, dass am Ende Zugangsbeschränkungen für alle Fächer stehen müssen. Österreich hat im internationalen Vergleich sehr wenig AkademikerInnen, Ausbau ist angesagt, nicht Verhinderung. Die SPÖ hat eine klare Position: ****

1. Die Republik hat das Recht, von den Universitäten Ausbildungsleistungen auch für mehr Studierende als heute zu verlangen.
2. Die Universitäten haben das Recht, von der Politik diese Ausbildungsleistungen bezahlt zu bekommen.

Utl.: Her mit der schonungslosen Rechnung!

Eine unabdingbare Vorleistung für die "schonungslose Rechnung" fehlt allerdings bisher. Wir wissen nicht, was die Ausbildung einer zusätzlichen Studierenden in den einzelnen Studienrichtungen kostet. Hier wäre auch der ProfessorInnenverband gefordert. "Sorgen Sie bitte in den von Ihren Mitgliedern dominierten akademischen Senaten dafür, dass endlich die Kosten der Lehre erhoben werden. Bitten Sie die Rektoren und Vizerektoren aus dem ProfessorInnenstand, endlich diese Zahlen in die Öffentlichkeit zu bringen. Sie können sicher sein, die SPÖ wird den Unis helfen. Aber wir müssen schon auch wissen, wie viel das kosten wird", so Broukal abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002