Morgen AK Veranstaltung gemeinsam mit Eisenbahner-Gewerkschaft: Weichenstellung für Europas Bahnen - Wem nützt der Wettbewerb?

Wien (OTS) - Vor 15 Jahren ist mit der Liberalisierung der europäischen Bahnen begonnen worden. Seither stehen die Netze im Güterverkehr offen, und die Bahnen können grenzüberschreitend Waren transportieren. Ziel der Marktöffnung sollte sein, den Marktanteil der Bahnen durch mehr Wettbewerb zu erhöhen. Der erwünschte Erfolg ist bis jetzt allerdings ausgeblieben. Nun will die EU auch den Personenverkehr liberalisieren. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von AK, Gewerkschaft der Eisenbahner und der Europäischen Transportarbeiter Föderation sollen nun die Auswirkungen der Liberalisierung auf die Beschäftigten, Arbeitsbedingungen, Bahnkunden und die Bahn selbst analysiert werden.

Donnerstag, 16. Februar 2006, Beginn 9.00 Uhr
AK Bildungszentrum, Großer Saal
1040 Wien, Theresianumgasse 16 - 18

Das Programm:

9.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Norbert Bacher-Lagler, Vizepräsident der AK Wien

9.30 Uhr Evaluierung der bisher gesetzten Schritte bei der Restrukturierung der Bahnen, Schlussfolgerungen der Europäischen Kommission
Jean Arnold Vinois, Sektion Eisenbahn in der Europäischen Kommission

9.50 Uhr Arbeitsbedingungen im Europäischen Eisenbahnsektor, Präsentation der von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studie
Torsten Müller, Dublin Stiftung

10.15 Uhr Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der EU und Österreich, Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen
Roland Atzmüller und Christoph Hermann, Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA)

10.30 Uhr Diskussion

11.00 Uhr Pause

11.15 Uhr Einschätzung des Evaluierungsberichtes der Europäischen Kommission aus Sicht der Europäischen Arbeitnehmervertretung
Sabine Trier, Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF)

11.30 Uhr Auswirkung der Liberalisierung aus Sicht der Gewerkschaften in Schweden, Polen und Ungarn
Mattsson Stellan (Gewerkschaft SEKO, Schweden), Jerzy Kedzierski (Gewerkschaft Federacja ZZP PKP, Polen), György Balla (Verband Freie Gewerkschaft der Eisenbahner, Ungarn)

12.00 Uhr Diskussion

12.30h Mittagsbuffet

Moderation: Sylvia Leodolter, AK Wien

13.30 Uhr Podiumsdiskussion
Staatssekretär Helmut Kukacka, Verkehrsministerium, Wilhelm Haberzettl, Präsident der ETF, Norbert Hansen, TRANSNET, Präsident der Eisenbahnsektion der ETF, Johannes Ludewig, Gemeinschaft der Europäischen Bahnen (CER), Jean Arnold Vinois, Sektion Eisenbahn in der Europäischen Kommission

15.30 Uhr Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick
Wilhelm Haberzettl, Präsident der ETF

16.00 Uhr Ende

Moderation: Josef Broukal

Übersetzung in Englisch und Französisch

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
doris.strecker@akwien.at
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