ÖAMTC-Kampagne "Nein zu Tempo 50": Erfolg ab Donnerstag sichtbar

Club fordert weitere Forcierung der "Grünen Welle" in Wien

Wien (OTS) - Mit seiner "Nein zu Tempo 50" - Kampagne hat der
ÖAMTC gemeinsam mit seinen Mitgliedern einen großen Erfolg gelandet. Morgen, Donnerstag,
16. Februar, tritt die Verordnung für die Tempo-50-Ausnahmen in Wien in Kraft. In der Nacht auf Donnerstag werden die entsprechenden Verkehrstafeln, die von der MA 46 bereits auf folgenden Straßenabschnitten montiert wurden, enthüllt:

  • Triester Straße (B17), zwischen Wienerbergstraße und der Auffahrt zur A23 (Tempo 70)
  • Westausfahrt (B1), ab der Hütteldorfer Brücke (Tempo 70)
  • Westeinfahrt (B1), bis Auhofstraße (Tempo 70)
  • Süßenbrunner Hauptstraße, von Landesgrenze bis Friedhofweg (Tempo 80)
  • Wagramer Straße (B8), von Bettelheimstraße bis Landesgrenze (Tempo 70)
  • Brünner Straße (B7), zwischen Landesgrenze und Hochfeldstraße (Tempo 70)

Kritik beim Club über unkoordinierte Ampelphasen

Der ÖAMTC zeigt sich auch erfreut über die "Grüne Welle" auf jenen wichtigen Hauptverkehrsstraßen, auf denen nun 50 statt 60 oder 70 gilt. Damit sollte - zumindest bei geringer Verkehrsbelastung - ein sparsames und umweltfreundliches Dahingleiten möglich werden. Auf vielen weiteren Straßen, die von der Tempo 50-Diskussion bisher gar nicht berührt worden sind, ist allerdings ebenfalls eine Anpassung der Ampelschaltungen erforderlich. Beim Club liegen inzwischen zahlreiche Beschwerden über unkoordinierte Ampelschaltungen vor. Von Autofahrern wurden insgesamt über 60 Wiener Straßen wegen "Roter Wellen" in zahlreichen Mails und Forum-Einträgen gemeldet. "Störend" sind natürlich auch künstliche Unterbrechungen der "Grünen Welle" durch händisch bediente Fußgängerampeln und die Vorrangschaltung für die Straßenbahn.

Die Erzherzog-Karl-Straße in der Donaustadt, die Wienerbergstraße in Meidling und der Innere Neubaugürtel führen die Liste der am meisten wegen unkoordinierter Ampelphasen kritisierten Straßen an. Der ÖAMTC fordert die Verantwortlichen im Rathaus auf, die "Grüne Welle" auch auf den "Problemstraßen" weiter zu forcieren.

Die ÖAMTC-Informationszentrale hat unter www.oeamtc.at/wien/fokus weiterhin ein Forum eingerichtet, wo Autofahrer "Problemstraßen" melden und Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten können. Es können auch Fotos mit entsprechender Ortsangabe von missverständlichen Beschilderungen an
iz-wienfokus@oeamtc.at geschickt werden.

(Schluss)
Gerhard Koch

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
iz-presse@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAC0003