• 13.02.2006, 13:34:14
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ÖGJ: Alle Studienplatz-Beschränkungen aufheben!

Limitierung und Studiengebühren machen Gehrer zur Totengräberin des freien Bildungszugangs

Wien (ÖGJ/ÖGB) - Die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ)
begrüßt zwar, dass künftig wieder mehr österreichische Studierende
einen Medizin-Studienplatz bekommen sollen, fraglich sei aber, ob die
Neuregelung vor dem EuGH bestehen würde. Die Erhöhung der Zahl der
Studienplätze geht dem stellvertretenden ÖGJ-Vorsitzenden Bernhard
Stoik aber zu wenig weit: "Ein paar Plätze mehr für
Medizin-StudienanfängerInnen ab dem übernächsten Semester - das wird
aber nicht einmal für die heuer abgewiesenen Studierwilligen
reichen."++++

Unverständlich ist für Stoik außerdem, dass die Regelung nur für
Human- und Zahnmedizin gelten soll: "Ministerin Gehrer ist
aufgerufen, optimale Studienvoraussetzungen für alle
Studienrichtungen herzustellen. Deshalb müssen die Verschlechterungen
für die österreichischen Studierenden in allen Studienrichtungen
zurückgenommen werden", fordert Stoik.

Konkret müssen in den Fächern Human-, Zahn- und Veterinärmedizin,
Psychologie, Publizistik, Biologie, Pharmazie und Betriebswirtschaft
alle Platzbeschränkungen aufgehoben werden, verlangt der
stellvertretende ÖGJ-Vorsitzende. "Außerdem muss Bildungsministerin
Gehrer die von ihr eingeführten unsozialen Studiengebühren wieder
abschaffen", fordert Stoik: "Mit Studiengebühren und
Studienplatz-Limitierung wird Gehrer endgültig als Totengräberin des
freien Bildungszugangs in die Geschichte eingehen."(fk)

ÖGB, 13. Februar 2006 Nr. 87

Rückfragehinweis:
ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
Tel.: (++43-1) 534 44/290 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at

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