- 13.02.2006, 13:32:38
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Nachnutzung des Areals in Gugging
Sobotka: Absiedlung Guggings hätte auch ohne Elite-Uni stattgefunden
St. Pölten (NLK) - Rund 300 Pflegebetten gibt es derzeit im
Landesklinikum Donauregion Gugging. Bis September 2007 werden diese
Pflegebetten in die Krankenhäuser Tulln und Baden übersiedelt.
Anschließend stehen die rund 30 Gebäude für die Elite-Universität zur
Verfügung.
"Der Umzug von Gugging nach Tulln und Baden ist bereits seit dem
Jahr 1999 geplant. Beim laufenden Umbau des Landesklinikums Tulln
wird die Integration der Psychiatrie auch bereits berücksichtigt",
betont dazu Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Bis zu 200 Betten werden in das Landesklinikum Donauregion Tulln
übersiedeln. Weitere Betten werden im Landesklinikum Thermenregion
Baden untergebracht. So können den Patienten aus dem Süden Wiens
lange Anfahrtszeiten erspart werden.
"Mit der Verlegung der Betten in allgemeine Landeskliniken beenden
wir die Stigmatisierung Guggings als Nervenheilanstalt. Damit möchten
wir auch die Hemmschwelle für die Patienten abbauen, eine
psychiatrische Behandlung in Anspruch zu nehmen", ist Sobotka
überzeugt.
Die Absiedlung soll nun schrittweise durchgeführt werden. Bereits
jetzt wird mit dem Umbau des Verwaltungstrakts in Gugging begonnen.
Dieser soll ab September für die Vorbereitung des
Universitätsbetriebs zur Verfügung stehen. Im Jänner 2007 soll der
Umbau des Zentralgebäudes beginnen. Bis 30. September 2007 sollen
schließlich die letzten Betten nach Tulln verlegt werden, so dass mit
1. Oktober 2007 die Elite- Uni Ihren Betrieb aufnehmen kann. Die
Einrichtungen des Vereines der Gugginger Künstler werden durch das
Bauvorhaben nicht berührt und bleiben am Standort.
Die Krankenpflege-Schule übersiedelt noch vor Weihnachten 2006 von
Gugging in das Landesklinikum Tulln.
"Die Entscheidung für Gugging ist nicht nur eine Aufwertung für
den Bildungsstandort Niederösterreich. Die Nutzung des Areals in
Gugging für die Elite-Uni ist auch die beste Verwertung der
bestehenden Gebäude", so Landesrat Sobotka abschließend.
Nähere Informationen: Christian Rädler, Büro LR Sobotka, Telefon
02742/9005-12319, e-mail christian.raedler@noel.gv.at.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12163
http://www.noe.gv.at/nlk
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