- 13.02.2006, 13:15:25
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Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2006
AMS OÖ und Sozialressort Projektarbeitsplätze für 950 Personen
Linz (OTS) - Trotz anhaltend starken Beschäftigungswachstums
steigt in Oberösterreich auch die Arbeitslosigkeit. Das
Arbeitsmarktservice Oberösterreich (AMS OÖ) sorgt dafür, dass
Episoden der Arbeitslosigkeit möglichst kurz bleiben und verbessert
mit Qualifizierungs- und Projektarbeitsangeboten die Marktfähigkeit
der Jobsuchenden. In Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich
fördert das AMS OÖ im Rahmen des Pakts für Arbeit und Qualifizierung
(PAQ) im laufenden Geschäftsjahr rund 23.000 Personen. Ein
Schwerpunkt dieses Paktes ist die Wiedereingliederung von
langzeitbeschäftigungslosen Personen in die Arbeitswelt.
Sozialökonomische Betriebe und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte
finanzieren AMS OÖ und das Sozialressort des Landes 2006 im
Verhältnis 75 : 25 für insgesamt 950 Personen. Das AMS OÖ wendet
dafür Euro 10,9 Mio., das Sozialressort Euro 3,6 Mio. auf.
Arbeitsmarkt OÖ 2005: 9695 Beschäftigte, aber auch 1843 Arbeitslose
mehr
Im Jahresschnitt stieg die Zahl der unselbstständig Beschäftigten
in Oberösterreich 2005 von 562.252 (2004) auf 571.947. Im gleichen
Zeitraum stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen um 1843
auf 28.024. Hauptursachen dieser Entwicklung sind die erhöhte
Erwerbsneigung von Frauen und der Zuzug ausländischer Arbeitskräfte.
Mit 4,7 % erzielte Oberösterreich 2005 das sechste Mal in Folge
die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer. Zugleich hielten
die MitarbeiterInnen des AMS OÖ die durchschnittliche Vormerkdauer
der Arbeitslosen mit 71 Tagen konstant und erzielten damit die
bundesweit niedrigste Vormerkdauer. "Wir vermitteln Arbeitsuchende
vom ersten Tag an, beschleunigen ihre Rückkehr in die Arbeitswelt mit
marktgerechten Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten und
sorgen dafür, dass Arbeitsuche in Oberösterreich nicht länger dauert,
als der Markt es erzwingt", betont Landesgeschäftsführer Roman
Obrovski.
Gegen Langzeitarbeitslosigkeit
Die Statistik des AMS unterscheidet zwischen
Langzeitarbeitslosigkeit, die durch die Wiederaufnahme einer
Beschäftigung oder durch den Eintritt in einen Kurs beendet wird, und
Langzeitbeschäftigungslosigkeit, die nur durch Arbeit beendet werden
kann. 2005 waren in Oberösterreich im Jahresdurchschnitt 55 Personen
oder 0,2 % aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos und 4603 oder 12 %
langzeitbeschäftigungslos.
Um diese Personengruppe nachhaltig in Beschäftigung zu bringen,
reicht das Stellenangebot der Firmen nicht oder es müssen
Hilfsangebote vorgeschaltet werden. Dazu setzen das AMS OÖ und das
Sozialressort des Landes Land OÖ 2006 zehn Beschäftigungsprojekte
gemeinsam um. Damit können für 930 Personen
Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Finanzierung der
Euro 14,5 Mio. teilen sich AMS OÖ und Sozialressort im Verhältnis 75
: 25.
Insgesamt stellt das AMS OÖ heuer im Rahmen des Pakts für Arbeit
und Qualifizierung Euro 77 Mio. zur Verfügung, das Land trägt OÖ Euro
28 Mio. dazu bei.
Rückfragehinweis:
Arbeitsmarktservice OÖ
Mag. Sigrid Prentner, Tel.: 0732/6963 DW 20231
Mag. Christine Dürrer-Roittner, DW 20210
mailto:Sigrid.Prentner@400.ams.or.at bzw
mailto:Christine.Duerrer-Roittner@400.ams.or.at
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