• 13.02.2006, 13:09:14
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Trunk und Puswald kritisieren LH Haider: BZÖ-Jobbörse statt seriöser Wirtschaftspolitik

In Kärnten steigt die Arbeitslosigkeit dank der Wirtschaftpolitik von LH Haider stärker als in ganz Österreich

Wien (SK) - "Die Wirtschaftspolitik des Kärntner Landeshauptmannes
Jörg Haider (BZÖ) ist nichts weiter als ein Sammelsurium von
Gesellschaften und hat bis jetzt nur als Jobbörse für BZÖ Neu- und
Altfreunde gedient. Die Folge dieser Wirtschaftspolitik ist eine
weiterer überdurchschnittlicher Anstieg der Arbeitslosenzahl, wie die
Arbeitsmarktdaten von Jänner zeigen", kritisierte die Kärntner
SPÖ-Abgeordnete Melitta Trunk am Montag gegenüber des
SPÖ-Pressedienstes. "Da hilft leider auch die engagierte Arbeit des
Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds nicht weiter."

Die Kärntner Arbeitslosenquote liegt mit 12,6 Prozent weit über dem
Wert für Österreich. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Kärnten im
Jänner im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent gestiegen. Kärnten ist
hier an vorletzter Stelle aller österreichischen Bundesländer.

Auch bei dem Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordneten Christian Puswald
lassen die jüngst präsentierten "Horror-Arbeitslosenzahlen" für
Kärnten die Alarmglocken schrillen: "Diese Zahlen sind halt die
logische Folge, wenn der Landeshauptmann lieber Ortstafeln verrückend
durchs Land tingelt als sich mit den wirklichen Problemen der
Menschen zu befassen. Eine Wirtschaftspolitik, die diesen Namen auch
verdient, findet in Kärnten zur Zeit nicht statt. Durch den nebulosen
Gesellschaftsdschungel im Land ist nicht nur die Zahl der
Aufsichtsräte, sondern leider auch die der Arbeitslosen explodiert."

Aber auch die Bundesregierung trägt ihren Teil zur Situation in
Kärnten bei: Kärnten finanziert den Bau des Koralmtunnels vor und der
Bund lässt sich mit der Refundierung dieser Mittel Zeit. "Der Bund
soll die Mittel rasch refundieren, damit wieder vermehrt in die
Kärntner Infrastruktur investiert und die Klein- und Mittelbetriebe
verstärkt gefördert werden können, denn diese Maßnahmen würden die in
Kärnten so dringend benötigten Arbeitsplätze schaffen" fordern Trunk
und Puswald. (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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