- 13.02.2006, 11:27:45
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Gehrer: "Gesicherte Studienplätze für Österreich"
Safe-Guard-Regelung in Medizin ab dem Studienjahr 2006/07
Wien (OTS) - Ab dem Wintersemester 2006/07 sind 75 Prozent der
Studienanfängerplätze für Medizinstudierende mit österreichischem
Reifeprüfungszeugnis reserviert, erklärte Bildungsministerin
Elisabeth Gehrer am Montag in einer Pressekonferenz. "Mit der neuen
Safe-Guard-Regelung stellen wir sicher, dass ausreichend
Österreicherinnen und Österreicher Studienplätze an der Medizin
erhalten", so Gehrer wörtlich.
Die neue "Safe-Guard"-Regelung sieht im Detail vor, dass 75 Prozent
der Plätze österreichischen Studierenden offen stehen. 20 Prozent der
Plätze werde man an die Inhaber von Reifeprüfungszeugnissen vergeben,
die im EU-Raum ausgestellt wurden. Die restlichen fünf Prozentpunkte
stehen allen Nicht-EU-Bürgern zur Verfügung.
"Diese Regelung wurde vom Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den
europäischen Partnern erarbeitet und ist EU-rechtskonform", betonte
Elisabeth Gehrer. Durch die Sicherstellung der Studienplätze für
junge Österreicherinnen und Österreicher wird das
Arbeitskräfteangebot im Gesundheitsbereich und damit die hochwertige
Gesundheitsversorgung in Österreich weiterhin gewährleistet sein.
Außerdem sei die Regelung mobilitätsfördernd und gebe Studierenden
aus anderen Ländern weiterhin ausreichend die Möglichkeit in
Österreich zu studieren, so Gehrer weiter. "Mit der neuen
Safe-Guard-Regelung schaffen wir hier eine WIN-WIN-Situation",
beschrieb Elisabeth Gehrer den erzielten Interessensausgleich
zwischen den Angehörigen der einzelnen Nationalstaaten.
Hand in Hand mit der neuen Regelung wird auch die Gesamtzahl der
Medizinstudienplätze in Österreich erhöht. Bisher gab es 1.250
Studienplätze in der Medizin pro Jahr. Ab dem Studienjahr 2006/2007
werden es 1500 sein. Das ist eine Erhöhung um 20 Prozent oder 250
Plätze in absoluten Zahlen.
"Wir haben gesicherte Rahmenbedingungen für Österreichs Studierende
geschaffen und gleichzeitig die Medizin-Studienplätze aufgestockt.
Damit hat das Medizinstudium in Österreich mit Sicherheit eine gute
Zukunft", schloss Gehrer.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Pressebüro
Tel.: (++43-1) 53 120-5002
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