• 13.02.2006, 11:17:11
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Kinderrettungswerk kämpft seit Jahren gegen das Kleine Glücksspiel

Elisabeth Scheucher-Pichler unterstützt Vorstoß von Soziallandesrätin Gaby Schaunig

Klagenfurt (OTS) - Seit Jahren weist Elisabeth Scheucher-Pichler,
Vorsitzende des Kärntner Kinderrettungswerkes, auf die Risiken im
Kontext mit dem Kleinen Glücksspiel hin. Zahlreiche Expertengespräche
und eine große Enquete fanden im Mai vergangenen Jahres gemeinsam mit
Univ.Prof. Primarius Dr. Herwig Scholz und Ernst Nagelschmied statt,
führten immer zum gleichen Ergebnis. Nämlich: Nur ein gänzlicher
Ausstieg aus dem Kleinen Glücksspiel kann in der drastisch steigenden
Spielsuchtproblematik Abhilfe schaffen.
Doch worüber sich im Jahre 2002 alle Landesparteien einig waren,
herrscht jetzt wieder Unklarheit und Irritation.
Fakt ist, dass seit der Legalisierung 1997 die Hemmschwelle für
den Einstieg gesunken und die Zahl der Betroffenen gestiegen ist. In
Anbetracht, dass jeder zweite Spielsüchtige mehrfach abhängig ist,
Vorstrafen, hohe Schulden und erhöhtes Selbstmordrisiko mit der
Spielsucht einhergehen, ist dringender Handlungsbedarf gegeben.
"Dass LH Haider jetzt über einen Wegfall der 5-Sekunden-Pause
nachdenkt, wo bekannt ist, dass die rasche Abfolge von akustischen
und visuellen Signalen den Kick erhöht und somit noch ungehemmter
gespielt werden könnte, ist mehr als unverständlich," so
Scheucher-Pichler.
"Auch die Praxis hat gezeigt, dass höhere Strafen und verstärkte
Kontrollen schwierig sind und nicht ausreichen. Die einzige Chance
ist und bleibt der gänzliche Ausstieg."

Rückfragehinweis:

Dr. Brigitte Hingerl
   Landesgeschäftsstelle
   Tel.: 0463 / 501700 - 28
   Mobil: 0676 / 89901009
   mailto:hingerl@kaerntner.hilfswerk.at
   www.hilfswerk.at
   
   
   www.hilfswerk.at

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