• 13.02.2006, 11:05:53
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Sport und Bewegung machen ÖsterreicherInnen gesünder

Nachhaltige und spürbare Einsparungseffekte für Bundes- und Landeshaushalte können Realität werden

Wien (OTS) - Die ASKÖ - Österreichs größter Sport-Dachverband -
beschäftigt sich bereits seit mehr als 20 Jahren intensiv mit dem
Thema "Fitness und Gesundheitsförderung" durch Sport. Was jahrelang
belächelt worden ist, könnte nun zu einem Dauerbrenner in der
Gesundheitsdebatte werden. Nicht erst mit der Aktion "Fit für
Österreich" des Staatssekretariates für Sport, in das sich die ASKÖ
mit ihren vielen spezifischen Angeboten einbringt - wird das
Bewusstsein geweckt, dass Sport mehr ist, als nur Leistung und
Platzierungen. Sportliche Bewegung, vernünftig und regelmäßig
betrieben, leistet vielmehr einen großen Anteil daran, dass Menschen
aller Altersgruppen die Staats- und Landeshaushalte im Gesundheits-
und Sozialwesen entlasten helfen.

Seit der mittlerweile berühmten Studie "Sport und Gesundheit - eine
sozioökonomische Analyse" durch Univ.Prof. Dr. Weiss aus dem Jahr
2001 weiss man, dass die derzeit 40 % sportaktiven ÖsterreicherInnen
für die Volkswirtschaft schon jetzt einen cirka doppelten
Einsparungseffekt im Vergleich zu den Kosten, die Sport verursacht,
erbringen. Gelingt es also, die Rate der Sportaktiven zu erhöhen,
könnte sich dieser positive Saldo weiter multiplizieren. In Zahlen:
Sportunfälle und ihre Folgekosten betragen jährlich ca. 300 Mio.
Euro, durch Sportaktivität werden 565 Mio. Euro an Ausgaben im
Gesundheits- und Sozialbereich vermieden. Daher: wer in Sport und
Bewegung investiert, hilft der öffentlichen Hand Kosten zu sparen.

In Österreichs Sportvereinen und Sportverbänden existieren bereits
viele gesundheitsfördernde Aktivitäten. Über 700 sind schon mit einem
Bundes-Qualitätssiegel "Fit für Österreich" ausgestattet worden, die
weitaus meisten davon sind ASKÖ-Aktivitäten. Daher beschäftigt sich
der Dachverband intensiv mit der weiteren Entwicklung von
Vorzeigeprojekten, die die Qualität noch mehr erhöhen. Beispiele: der
Gesundheitsfrosch "Hopsi Hopper" für Kinder, "Herz-Fit" für
Menschen, die im Bereich Herz-Kreislauf tätig werden, "Rücken-Fit"
für jene, die mit dem Stützapparat keine Probleme haben wollen,
"Check Your LimitZ" für Jugendliche, um sportmotorische Defizite
beheben zu können.

Finanziert werden können gesundheitsfördernde Aktivitäten neben
Eigenbeiträgen flächendeckend aber nur durch den Gesundheits- und
Sozialbereich selbst. Wer hier spart, spart wahrlich am falschen
Platz. Denn fitte und gesunde Menschen vom Kindes- bis zum
Seniorenalter müssen das oberste Ziel einer lebens- und
leistungsfähigen Gesellschaft sein.

Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
ASKÖ-Generalsekretariat
Generalsekretär Michael Maurer
Tel: 01/8693245-17

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