• 13.02.2006, 08:00:00
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  • OTS0008 OTW0008

ÖH: Drei Schritte in die richtige Richtung

Lösung der Zugangsbeschränkungsproblematik

Wien (OTS) - Dem ständige Hin und Her von Bildungsministerin
Gehrer in der Frage der Uni-Zugangsbeschänkungen, hat die ÖH
(Österreichische HochschülerInnenschaft) drei Schritte als
Lösungsvorschlag entgegenzusetzen.

"Wenn Gehrer diese Schritte befolgt, wird es kein Problem mehr mit
Zugangsbeschränkungen geben und wahrscheinlich das Beste Uni-Modell
geben, das unter der derzeitigen Regierung möglich ist", ist sich das
Vorsitzteam der ÖH, Rosa Nentwich-Bouchal und Barbara Blaha, einig.

1. Schritt: Abschaffung des § 124b
Der Paragraph, der den Rektoren erlaubt die Studierenden
rauszuschmeißen hat, die von Bildungsministerin Gehrer propagiert
Wirkung verfehlt: In den meisten Fächern sind Zugangsbeschränkungen
absolut überflüssig und in den medizinischen Fächern helfen sie nicht
gegen die "bösen Deutschen". Der Paragraph hat seine Schuldigkeit
nicht getan, der Paragraph muss gehen.

2. Schritt: Einführung des Herkunftslandprinzips
Die befristete Einführung des Herkunftslandprinzips für die drei
medizinischen Universitäten für aller höchstens 2 Jahre. Dies
verschafft der/dem österreichischen BildungsministerIn eine
Verschnauf-, Nachdenk- bzw.Verhandlungspause, um den dritten Schritt
einzuleiten. Etwaige Klagen sind in Hinblick auf die lange
Verfahrensdauer vor dem EuGH nicht zu fürchten, da die eingeführte
Regelung bis dahin wieder abgeschafft sein wird.

3. Schritt: Schaffung eines Medizinischen Zentrums
Beschränkt man die Medizinischen Universitäten künstlich auf zwei
Fächer, ist es klar, dass es zu Problemen kommt. Daher sollen alle
medizinischen Berufe, wie international üblich, auf akademischen
Niveau in einem neuen medizinischen Zentrum zusammengefasst werden.
Wenn jedes dieser Fächer die Anzahl seiner Studierenden erhöht, ist
die praxisnahe Ausbildung gesichert und K-O Prüfungen obsolet.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Jasmin Haider, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 217
mailto:jasmin.haider@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

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