- 13.02.2006, 07:00:28
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Flughafen Frankfurt im Januar: Passagierzahl konstant - Frachtumschlag boomt weiter
Frankfurt/Main (ots) -
Rund 3,7 Millionen Passagiere zählte der Frankfurter Flughafen
(FSE:FRA) im Januar. Das sind in diesem erfahrungsgemäß schwachen
Reisemonat nur rund 20.000 bzw. 0,5 Prozent weniger Fluggäste als im
Vergleichszeitraum 2005, der noch mit einer Rekordmarke abgeschlossen
hatte. Grund für die erstmals seit September 2003 leicht rückläufige
Entwicklung der Passagierzahl ist eine Vielzahl von
witterungsbedingten Flugausfällen. Auch durch Streiks im Ausland
verursachte Annullierungen verhinderten ein Wachstum.
Von diesen Effekten besonders betroffen ist der Inlandsverkehr
(minus 4,8 Prozent). Auch der Europaverkehr entwickelte sich mit
einem Minus von 0,5 Prozent leicht rückläufig. Insbesondere die
touristischen Verkehre blieben hinter den Erwartungen zurück. Der
Interkontinentalverkehr legte geringfügig um 0,4 Prozent zu. Einzige
außereuropäische Verkehrsregion mit nennenswertem Zuwachs im Januar
ist Asien (plus 5,7 Prozent).
Bei der Luftfracht hingegen setzte FRA den Aufwärtstrend der
vergangenen Monate ungebrochen fort. Der Frachtumschlag von 145.395
Tonnen zum Jahresauftakt bedeutet ein Plus von 7,1 Prozent und
übertrifft den bisherigen Bestwert für einen Januarmonat um 9.688
Tonnen. Getragen wurde dieser Anstieg nahezu komplett von einem
zweistelligen Tonnagezuwachs auf Nah- und Fernostverbindungen. Zum
Jahresbeginn dominierte der asiatische Aufkommensanteil die
Luftfracht in Frankfurt mit knapp 55 Prozent. Erwartungsgemäß ging
dagegen das Luftpostvolumen aufgrund der Auflösung des
Nachtpoststerns erneut um 12,6 Prozent auf 8.071 Tonnen zurück.
Leicht rückläufig entwickelte sich wegen der winterlichen
Flugausfälle und Annullierungen im Januar auch die Zahl der
Flugbewegungen, die mit 37.752 Starts und Landungen im Vergleich zum
Vorjahresmonat einen Rückgang um 0,9 Prozent ausmacht. Bei der
Entwicklung der Höchststartgewichte wirkte sich die Räumung der US
Air Base und damit der Wegfall von US-Militär-Charterflügen aus.
2.151.294 Tonnen im Januar bedeuten ein Minus von 1,6 Prozent.
Solide Verkehrszuwächse verzeichneten die deutschen
Konzernflughäfen Hahn und Hannover. Den Airport Frankfurt-Hahn
nutzten im Januar 211.350 Passagiere, ein Plus von 10,7 Prozent, in
Hannover waren es in den ersten vier Wochen des Jahres 315.772
Fluggäste (plus 4,1 Prozent). Saarbrücken kam im gleichen Zeitraum
auf 18.184 Passagiere (minus fünf Prozent).
Während Lima ein Passagierwachstum von 5,2 Prozent auf 471.175
verzeichnen konnte, stehen die Verkehrszahlen im türkischen Antalya
nach wie vor unter dem Einfluss des konkurrierenden neuen
Abfertigungsterminals. Die Zahl der Reisenden belief sich auf 44.277,
gut 86 Prozent weniger als in 2005. Bis zur Sommersaison 2006 sollen
die Passagierströme in Antalya neu verteilt werden, so dass das
Terminal der Fraport AG wieder stärker ausgelastet sein sollte.
Verkehrszahlen des Fraport-Konzerns im Januar 2006
Passagiere(1) Veränderung Cargo(t)
abs. in % abs.
(Fracht &
Luftpost)
Frankfurt 3.704.706 -0,5 151.385
Antalya(2) 44.277 -86,1 n.a.
Frankfurt-
Hahn(3) 211.350 10,7 18.494
Hannover 315.772 4,1 1.264
Lima 471.175 5,2 13.322
Saarbrücken 18.184 -5,0 1
Konzern 4.765.464 -4,8 184.465
Veränderung Bewegungen Veränderung
in % abs. in %
Frankfurt 6,0 37.752 -0,9
Antalya(2) n.a. 417 -81,1
Frankfurt-
Hahn(3) 26,9 2.772 25,4
Hannover -14,1 4.762 3,5
Lima -0,6 6.128 13,0
Saarbrücken -95,6 1.058 17,9Konzern 7,1 52.889 -1,0
(1) Passagiere (Gewerblicher Verkehr an+ab+Transit)
(2) Nur Passagiere des internationalen Terminals
(3) Frankfurt-Hahn: Fracht inkl. Trucking
Verkehrszahlen im Januar 2006 am Flughafen Frankfurt
Januar 2006 Veränderung(2)
Januar 2006/
Januar 2005
Passagiere(1) 3.706.612 -0,5 %
Luftfracht(1)
in Tonnen 145.395 7,1 %
Luftpost
in Tonnen 8.071 -12,6 %
Flugbewegungen(3) 37.752 -0,9 %
Höchststart-
gewichte
(MTOW) in
Tonnen 2.151.294 -1,6 %Pünktlichkeit
Anteil
pünktlicher Ankünfte und Abflüge in Prozent 73,1
(1) Gesamtverkehr (inkl. General Aviation)
(2) Veränderungen zum Vorjahr
(3) ohne Militärflüge
Rückfragehinweis:
Fraport AG
Unternehmenskommunikation
Pressestelle (UKM-PS) Telefon:069 690-70555
60547 Frankfurt am Main Telefax: 069 690-55071
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