Darabos: OGM-Umfrage bestätigt: Schüssel ist der erste Kanzler ohne Kanzlerbonus

Vertrauen in Alfred Gusenbauer steigt - SPÖ setzt auf die Themen Beschäftigung, Bildung und Gesundheit

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos sieht in der aktuellen OGM-Umfrage den Kurs der SPÖ bestätigt: "Unsere Programme gegen die Rekordarbeitslosigkeit, für gerechte Bildungschancen und für die beste medizinische Versorgung unabhängig vom Einkommen und der sozialen Situation stoßen auf große Zustimmung. Die Menschen setzen auf unsere Konzepte zur Verbesserung der Lebenssituation des Einzelnen und wenden sich von der unsozialen Belastungspolitik der Regierung Schüssel ab." Während Wolfgang Schüssel, "der erste Kanzler ohne Kanzlerbonus", weiter in der Wählergunst verliere, habe Alfred Gusenbauer wieder deutlich aufgeholt. "Das Vertrauen in den SPÖ-Vorsitzenden wächst", erklärt Darabos. Die Ergebnisse der OGM-Umfrage würden sich mit dem äußerst positiven Echo, das Gusenbauer im Rahmen seiner Startklar-Tour durch alle Bezirke Österreichs erhält, decken. ****

Gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erinnerte Darabos auch daran, dass Schüssel mit seinen 44 Prozent Zustimmung in der Kanzlerfrage weit abgeschlagen sei; die SPÖ-Kanzler Vranitzky und Klima seien stets jenseits der 60 Prozent gelegen.

Die Umfrage mache auch klar, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht an Koalitionsspekulationen interessiert sei. "Die Menschen interessieren sich für die Inhalte, für die Ideen und Konzepte der politischen Parteien und nicht für Koalitionsansagen", so Darabos. Denn ÖVP-Chef Schüssel selbst habe gezeigt, dass diese zumindest im Falle der ÖVP ohnehin nichts wert seien, erinnerte Darabos an Schüssels Ansage vor der Nationalratswahl 1999, als Dritter in Opposition zu gehen.

Abschließend sagte Darabos, dass die ÖVP nun wohl von ihrem Vorhaben, mangels inhaltlicher Ideen auf einen reinen Kanzlerwahlkampf zu setzen, abrücken werde. Die SPÖ werde jedenfalls nicht nur mit dem besseren Spitzenkandidaten, sondern auch mit den richtigen Konzepten für Beschäftigung, Bildung und Gesundheit antreten. (Schluss) se

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