Sima: Österreich muss Anti-Gentech-Kurs konsequent weitergehen

Gegenoffensiven von Pröll und Rauch-Kallat im Rahmen der EU-Präsidentschaft

Wien (OTS) - Anlässlich des für Dienstag erwarteten WTO-Gentech-Urteils fordert Umweltstadträtin Ulli Sima die Bundesregierung auf, hart zu bleiben und den österreichischen Anti-Gentech-Kurs in der Landwirtschaft konsequent weiterzugehen. "Die heimischen KonsumentInnen und auch die Landwirte lehnen die Gentechnik auf Tellern und Feldern entschieden ab. Österreich muss im Rahmen des EU-Vorsitzes aktiv werden, es muss auch künftig garantiert sein, die heimische Landwirtschaft gentechnikfrei zu halten", fordert Sima. Die EU-Länder müssen nationale Spielräume haben. In Österreich gibt es bisher auf Bundesländer-Ebene zahlreiche Maßnahmen, bundesweite Lösungen sucht man vergebens. Wien setzt in diesem Zusammenhang auf eine Doppelstrategie, zum einen mit dem Gentechnik-Vorsorgegesetz, zum anderen mit einer breiten Allianz mit den Bauern, die sich zum freiwilligen Verzicht auf gentechnisch verändertes Saatgut verpflichten. "Österreich war bisher in der EU ein Vorreiterland und muss auch weiterhin Motor sein, um die Konsumenten vor der Gentechnik zu schützen. Es liegt in der Verantwortung von Umweltminister Pröll und Gesundheitsministerin Rauch-Kallat, auf EU-Ebene Gegenoffensiven zu starten. Absichtserklärungen werden zu wenig sein, um den Vormarsch der Gentech-Lobby zu stoppen", so Sima. (Schluss) vor

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