Grossmann zu Jugendschutz: Bundeskompetenz langjährige SPÖ-Forderung

Harmonisierung alleine nicht ausreichend

Wien (SK) - "Bundeskompetenz in Jugendschutzfragen ist eine langjährige Forderung der SPÖ, scheiterte aber bislang an der Zustimmung von ÖVP und BZÖ. Ministerin Haubner soll nun Nägel mit Köpfen machen. Von der heutigen BZÖ-Ankündigung, Jugendschutz zum Wahlkampfthema zu machen, habe niemand etwas, solange es keine konkreten Ergebnisse gebe, betonte SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann. Eine Harmonisierung der Bestimmungen sei zuwenig. Ob mit einem weiteren runden Tisch alle Probleme gelöst werden können, bezweifelt die SPÖ-Jugendsprecherin. "Tatsache bleibt, dass gleichaltrige Jugendliche in Österreich völlig unterschiedlich behandelt werden, je nachdem in welchem Bundesland sie sich gerade aufhalten. Dies ist jedenfalls ein untragbarer Zustand, der so schnell wie möglich geändert werden muss." ****

Grossmann forderte liberale Bestimmungen bei den Ausgehzeiten und gleichzeitig möglichst strenge Regelungen für den Alkoholkonsum. Neben gesetzlichen Regelungen muss verstärkt in Präventionsarbeit und Informationskampagnen investiert werden, so Grossmann. Außerdem müssen die Gesetze beispielsweise beim Kauf von alkoholischen Getränken verstärkt kontrolliert werden. Verschiedenste Studien ergaben alle das gleichen Ergebnis: es wird zuwenig kontrolliert. Eventveranstalter, Supermärkte, Tankstellen und Wirte kommen in den meisten Fällen ungeschoren davon. Grossmann forderte abschließend strengere gesetzliche Bestimmungen für alle, die Alkohol an Jugendliche ausschenken bzw. verkaufen. (Schluss) se/mp

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