Märkte mit Wachstumsrate von über 10 Prozent vor Österreichs Haustür

AWO zeigt österreichischen Anbietern von Infotechnologien und Telekommunikation auf Fachmesse "IT’n’T" den Weg ins Ausland

Wien (PWK 060) - In Ost- und Südosteuropas boomt der Markt für Informationstechnologien und Telekommunikation. Die Wachstumsraten von über 10% liegen weit über dem EU-Durchschnitt. Dennoch gibt es nach wie vor noch einen großen Nachholbedarf. "Die Nachfrage kommt vor allem von größeren privaten Unternehmen, Banken und Versicherungen und den Behörden", meint Franz Erhart, Projektleiter des Branchenfokus für Hoffnungsmärkte der Internationalisierungsoffensive in der AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO). Gerade bei unserem Nachbarn Ungarn ortet Erhart Chancen für österreichische Unternehmen.

Die AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTEREICH (AWO) der WKÖ stellt auf der "IT’n’T", der Fachmesse für Informationstechnologie & Telekommunikation vom 14. bis 16. Februar 2006 im Messezentrum Wien (Halle A, Stand A 00113b) Kooperationsmöglichkeiten mit dem Informationstechnologie- und Kommunikationssektor in Ost- und Südosteuropa vor. Am 15. Februar 2006 um 10 Uhr präsentiert die AWO in der Keynote-Area (Stand A 0436) eine Marktstudie zu den "Chancen im Software - und Telekommunikationssektor in Ungarn", welche im Rahmen der Internationalisierungsoffensive der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit erstellt wurde.

Die AWO-Experten werden für interessierte Unternehmen dieser Branchen für Auskünfte bereit, denn gerade bei Software sind Lösungsansätze für die Unternehmenssteuerung wie Logistik, Finanzwirtschaft und Kundenbeziehungsmanagement (CRM) gefragt. Dabei werden vernetzte Lösungen gegenüber Einzellösungen bevorzugt. Auch für Sonderlösungen wie für geographische Systeme und für Konstruktionen gibt es Möglichkeiten. Bei der Auslagerung von Softwareerstellung an die Region gibt es in einigen Ländern wie Lettland jedoch bereits Engpässen bei qualifizierten Fachleuten wie Systemanalytikern und Programmieren.

In der Telekommunikation hat das Handy der Festnetztelefonie in Osteuropa auch schon den Rang abgelaufen. Die für die lokalen Einkommensverhältnisse relativ teuren Internetgebühren beeinträchtigen aber noch den Nutzungsgrad des Internet. Auch der E-Commerce steckt in den Kinderschuhen. Bei den Anbietern von Kabelfernsehen und Internetdienstleistungen ist gerade ein Konzentrationsprozess im Gange. Österreichische Lieferchancen gibt bei Sonderlösungen für Datenkommunikation und Netzwerken wie z.B. der Errichtung von geschlossenen Funknetzen für die Sicherheitsbehörden.

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AWO-Internationalisierungsoffensive (AWO)
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Tel: 05 90 900 4190
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