Jugendschutz: Bund-Länder-Streitigkeiten nicht auf den Rücken der Jugendlichen austragen

Jugendvertretung fordert Vereinheitlichung der Jugendschutzgesetze noch in dieser Legislaturperiode

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich und höchste Zeit, dass Jugendministerin Haubner das Heft in die Hand nimmt und einen Runden Tisch zur Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen initiiert", kommentiert Patrick Rosner, Sprecher der Bundesjugendvertretung (BJV), die heutigen Aussagen von Ursula Haubner bei ihrer Pressekonferenz zum Jugendschutz.

Die BJV organisierte bereits im Juli 2005 einen Runden Tisch mit allen JugendsprecherInnen der Parlamentsparteien, mit dem Ergebnis, dass alle Beteiligten sich für eine Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen ausgesprochen haben. Dazu ist es aber bis heute nicht gekommen. "Es kann nicht sein, dass hier Bund-Länder-Streitigkeiten weiterhin auf den Rücken der Jugendlichen ausgetragen werden. Beim Tierschutz ist eine Vereinheitlichung gelungen, die Jugendlichen müssen noch immer warten", ärgert sich Rosner. "Neun unterschiedliche Gesetze schaffen bei jungen Menschen nur Verwirrung und sind bei der steigenden Mobilität der Jugendlichen einfach nicht mehr zeitgemäß", so Patrick Rosner weiter. "Wir erwarten, dass es noch in dieser Legislaturperiode zu Vereinheitlichung der Jugendschutzgesetze kommt, die den Interessen der Jugendlichen entspricht", fordert Rosner abschließend.

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