Die Bedeutung des Sports als Mittel zur Suchtprävention!

Schweitzer: "Mehr Bewegung, soziales Rückgrat, weniger Rauch"

Wien (OTS) - Unabhängig von der Preisgestaltung für Zigaretten und der von Brüssel angedrohten Klage gegen Österreich im Falle einer gesetzlichen Mindestpreisregelung, sprach sich BZÖ-Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer heute für einen stärkeren Jugendschutz aus. In diesem Zusammenhang spiele der Sport eine zentrale Rolle, indem er eine wichtige Präventivfunktion im Kampf gegen Alkohol- und Tabakkonsum einnehme.

Schweitzer wiederholt, was Studien belegen: "Wer Sport treibt, raucht weniger!" Schaffen wir es, Jugendliche, die vermehrt auf Alkohol und Tabak ansprechen, in regelmässige sportliche Aktivitäten einzubinden, werde der Konsum von nachweislich gesundheitsschädigenden Substanzen abnehmen und an Bedeutung verlieren, ist Schweitzer überzeugt. "Jugendliche erfahren über den Sport oft positive soziale Erlebnisse, die für ihre weitere Entwicklung entscheidend sein können. Sie verbessern dabei ihr psychisches Wohlbefinden, setzen positive Emotionen frei, können Stresssituationen besser bewältigen, stärken ihre sozialen Bindungen und erfahren was es heisst, in einer Gruppe akzeptiert und anerkannt zu werden."

Sport übt diese Präventivfunktion auf Alkohol und Tabak allerdings nur dann aus, wenn das sportliche und soziale Umfeld diese Gewohnheiten klar ablehnen. Daher sei es notwendig, in der Familie, in der Schule sowie der Gesellschaft Rückgrat zu beweisen und mit gutem Beispiel voranzugehen. "Der Aufbau und die Vermittlung von Normen und Wertvorstellungen können die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein unserer Jugendlichen stärken und ihnen eine wertvolle Orientierungshilfe bieten", schloss Schweitzer.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat für Sport
Mag. Alexandra Natmessnig
Tel.: ++43 1 53 115 4062
Fax: ++43 1 53 115 4065
alexandra.natmessnig@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | STS0001