Mainoni: Machbarkeitsstudie für Schienenring Salzburg beauftragt

Neue Möglichkeiten für den Nah- und Fernverkehr durch Schienenprojekt

Salzburg (BMVIT/MS) - "Ein Schienenring rund um die Stadt Salzburg würde sowohl für den Güter- wie auch für den Personenverkehr wesentliche Vorteile bringen. Wir setzen mit einer Machbarkeitsstudie die erste Schritte für die eventuelle Realisierung eines solchen Projektes", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni bei der Präsentation des Projekts 'Schienenring Salzburg'.

Durch die Erweiterung des bestehenden Schienennetzes um eine solche Westspange entsteht ein Ring rund um die Stadt Salzburg, so der BZÖ-Staatssekretär: "Die Zahl der Güterzüge, die derzeit durch die Stadt Salzburg und den Hauptbahnhof fahren, könnte deutlich gesenkt werden. Außerdem könnten wir den Flughafen Salzburg und weitere Salzburger Umlandgemeinden erstmals an das Schienennetz anschließen und somit den öffentlichen Verkehr forcieren."

Die neue Eisenbahnverbindung ist darüber hinaus wichtiger Bestandteil von großräumigen Schienennetzen. Es würde zum einen die Trasse für die Westverbindung Salzburg-Wörgl-Innsbruck langfristig gesichert werden. Zum anderen entstehe eine Alternative zum ohnehin stark frequentierten Salzburger Knoten, argumentiert Mainoni. Als Anhaltspunkt einer möglichen Trassenführung wird der Verlauf der A1, Westautobahn, und der A10, Tauernautobahn, angenommen. Die neue Strecke würde sich dann über Siezenheim, den Flughafen Salzburg sowie Grödig und Anif erstrecken und bei Kleßheim bzw. Puch in die bestehenden Verbindungen einmünden.

Zur Realisierung des Projektes wurde vom BMVIT eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese Studie soll im Vorfeld sämtliche Bedürfnisse an die Strecke wie auch mögliche Anraineranliegen erheben und die notwendige Vorarbeit leisten. Die Finanzierung erfolgt durch das BMVIT und stellt eine Vorleistung gegenüber dem Land und der Stadt Salzburg dar. "Das Projekt wird jetzt verantwortungsvoll und gewissenhaft vorbereitet. Eine Umsetzung vor 2020 ist nicht möglich, trotzdem stellen wir bereits die Weichen dafür und wollen die notwendige Akzeptanz schaffen", so der Infrastrukturstaatssekretär zum Schluss.

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