Elite Uni: ÖH für ein Ende mit Schrecken

Noch muss niemand das Gesicht verlieren

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist in Bezug auf die Elite-Universität für ein "jähes Ende mit Schrecken dafür aber mit Lerneffekt". "Die gesamte Regierung ist aufgefordert, das Konzept der geistigen Elite kritisch zu hinterfragen", fordert Rosa Nentwich-Bouchal aus dem ÖH-Vorsitzteam und erinnert: "Die ÖH ist die einzige Institution, die schon immer gegen das absurd-unnötige Prestigeprojekt Elite-Uni aufgetreten ist."

"Diskutieren wir nicht mehr, wer wem einen Parteifreundschaftsdienst erwiesen hat oder wer wessen Expertise übergangen hat, erkennen wir das Scheitern des Projekts und beenden es", so Barbara Blaha vom ÖH Vorsitzteam. Die Verantwortlichen sollten sich auf die positiven Seiten der Debatte konzentrieren:
"Nämlich, dass der Bund, Niederösterreich und Wien bereit sind, über 480 Millionen Euro in Lehre und Forschung zu investieren."

"Noch muss niemand das Gesicht verlieren: Die Kollekte könnte Bildungsministerin Gehrer als ihren Erfolg verbuchen, die Universitäten könnten wieder Atmen und allen wäre geholfen", ist das Vorsitzteam abschließend überzeugt, "Mit 480 Millionen Euro an den heimischen Universitäten ist der Weg für bahnbrechende Erkenntnisse in allen Disziplinen frei."

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