AUF Schmiedt: Innenministerium soll den Landspolizeikommandanten von Wien zurückpfeifen

Inflationär angeordnete Schwerpunktaktionen sollen über die triste Personalsituation hinwegtäuschen und torpedieren das Ziel der Polizeireform

Wien (OTS) - "Die Polizeireform hatte das Ziel, den Kommandanten
der Inspektionen zu ermöglichen, auf Kriminalitätsentwicklungen schnell und effizient zu reagieren. Dies ist aber nicht möglich, da ein großer Teil des Personals durch angeordnete Schwerpunkte blockiert ist. Dies stellte heute der Wiener AUF-Vorsitzende Albert Schmiedt fest. ****

Die aus der Zentralstelle angeordneten Schwerpunkte haben den Nachteil, dass sie auf Statistiken beruhen, die oftmals nicht mehr aktuell sind. Andere dienen dazu, zu den Hauptverkehrszeiten möglichst viele Uniformierte in den U-Bahnen zu sehen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu heben, während Funkstreifen in den Bezirken aus Personalmangel nicht besetzt werden können.

Als Beispiel nennt Schmiedt einen Raubüberfall im 3. Wr. Gemeindebezirk. Zu dieser Zeit konnten aus Personalmangel 50% der Funkstreifen des Bezirkes nicht besetzt werden, weil eine Sonderaktion in der U-Bahn und andere Schwerpunkte angeordnet waren. So stand zu diesem Zeitpunkt auf Grund der Einsatzlage nur mehr EIN Streifenwagen (anstelle der sonst üblichen vier Funkwagen) des 3. Bezirkes zur Verfügung.

Außerdem bleibt durch die zentralistischen Anordnungen keine Zeit mehr den medial so hoch gelobten Rayonsdienst nachzukommen. Nach Meinung der AUF/FEG würden die örtlichen Inspektionskommandanten besser und effizienter auf entstehende Kriminalitätsschwerpunkte reagieren können. Dazu muss man ihnen aber das erforderliche Personal lassen", stellt Schmiedt abschließend fest

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