Bedrohung Baum: Steweag-Steg entschärft 300 Kilometer "grüne Gefahrenzone"

3,2 Mio. Euro Investition in die Versorgungssicherheit

Graz (OTS) - Bäume sind die größte und kostenintensivste Herausforderung für das 23.000 Kilometer lange Leitungsnetz. Gefährliche Einsätze in allen Teilen der Steiermark. Hinweise aus der Bevölkerung erbeten. Energie Steiermark sichert mit 8 Partnerfirmen über 50 Arbeitsplätze in der kritischen Wintersaison

Obwohl der heurige Winter einer der schneereichsten der letzten Jahre ist, hatte das Energie Steiermark-Tochterunternehmen Steweag-Steg - im Gegensatz zu anderen Landesenergieversorgern - so gut wie keine Ausfälle in der Stromversorgung als Folge von umstürzenden Bäumen zu verzeichnen.

Der Grund dafür sind umfassende Vorbeugungsmaßnahmen: Denn die rund 23.000 Kilometer langen Leitungstrassen werden im Rahmen einer großangelegten Aktion fachgerecht von Bäumen und Ästen befreit.

"Mit einem Aufwand von über 3 Millionen Euro ist die Ausästung der Leitungen die kostenintensivste Einzelposition in der Instandhaltung des steirischen Stromnetzes", so Konzernsprecher Urs Harnik-Lauris.

Vor allem die besondere topografische Lage der Steiermark und die Leitungen im alpinen Gelände mache die entsprechenden Einsätze aufwändig - und gefährlich. Denn die Leitungen können bei diesen Einsätzen nicht immer abgeschalten werden.

"Wir haben im gesamten Versorgungsgebiet dutzende Kontroll-Mannschaften, die die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände prüfen", so Harnik. "Wir sind jedoch immer auch für Hinweise aus der Bevölkerung dankbar". Bei Niederspannungsleitungen müssen mindestens zwei Meter, bei Mittelspannungsleitungen mindestens 14 Meter und bei Hochspannungsleitungen bis zu 50 Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden.

Die Mitarbeiter der Energie Steiermark führen die Arbeiten generell im Winter durch, wenn die Bäume nicht im Saft stehen: "Die Mitarbeiter sind bei jedem Wetter unterwegs und gerade angesichts der Kältewelle der letzten Wochen mit Extrembedingungen konfrontiert."

Die Arbeiten an Mittel- und Hochspannungsleitungen werden in Kooperation mit insgesamt acht Fremdfirmen durchgeführt. Die Aktion "Ausästung" bedeutet daher auch einen wichtigen Impuls für die steirische Wirtschaft, gerade in der kritischen Wintersaison können rund 50 heimische Arbeitsplätze gesichert werden.

Mit einem Kostenaufwand von 3,2 Millionen Euro wurden in den vergangenen Monaten rund 300 Kilometer Leitungstrasse "freigemacht".

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