BO Amann gegen Strafabgabe für Saisonierbetriebe!

Bartenstein soll Arbeitszeitmodell der ÖHV umsetzen, statt die Saisonbetriebe zusätzlich zu belasten!

Wien (OTS/RFW) - Der Bundesobmann des RFW und FP-Wirtschaftssprecher, KO Ing. Fritz Amann, zeigt sich empört über den Vorstoß von Bartenstein, die Arbeitslosenbeiträge der Saisonbetriebe zu erhöhen. Wenn diese Strafabgabe umgesetzt wird, dann kommt es zu einem Unternehmersterben in einer nicht vorstellbaren Dimension.

Amann dazu: "Mitarbeiter mit Wiedereinstellungszusage in die Arbeitslose zu schicken, ist keine Unsitte, sondern eine wirtschaftlich Notwendigkeit zu der einem die derzeitige Gesetzeslage zwingt. Würde man der RFW- Forderung nach flexiblen Arbeitszeiten mit einem Durchrechnungszeitraum von 1 Jahr folgen, dann könnte man dieses Problem vielleicht beheben, denn damit können Überstunden voll eingerechnet und eine länger Beschäftigungsdauer erzielt werden."

Ähnlich die Vorstellungen der Österreichischen Hoteliervereinigung, die mit flexiblen Arbeitszeitmodellen die Mitarbeiter der Saisonbetriebe im Unternehmen halten will und damit die Arbeitsplätze sichert. Finanziert aus den Überstunden sowie Zuschüssen aus dem AMS könnte man in Saisonbetrieben Jahresarbeitstellen anbieten. Damit kann man die notwendigen Mittel aus dem AMS auf ein vertretbares Maß reduzieren. Der Steuerzahler, der sonst für die Gesamtkosten der Arbeitslosenzuwendung aufkommen muss, wird erheblich entlastet, da diese Dienstnehmer nun über eine Jahresstellung verfügen. Das würde auch zur Verbesserung des Images der Berufe im Tourismus beitragen, glaubt Amann.

Gerade die saisonal bedingte Arbeitslosigkeit mit all ihren Nachteilen der kurzfristigen Überbrückung, sowie Saisonstellensuche habe viele Arbeitnehmer davon abgehalten, ihre Chance im "Zukunftsberuf Tourismus" zu suchen. Mit dieser Maßnahme bestehe die Möglichkeit vermehrt Menschen für diesen Beruf zu gewinnen und ihnen so einen sicheren Ganzjahresarbeitsplatz zu bieten, denn diese Arbeitsplätze sind als einzige nicht auslagerbar, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher RFW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)

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