Appell von Seniorenbund-Generalsekretär Becker an SPÖ: "Macht endlich Schluss mit Jammeropposition und Unwahrheit - die Fakten beweisen das europaweit vorbildliche Sozialsystem in Österreich!"

Wien (OTS) - Nachdem erst kürzlich der oberösterreichische Seniorenbund-Landesobmann LH-Stv. Dr. Josef Ratzenböck die "bösartige Kritik der SPÖ" strikt ablehnte und zu ihrem politischen Stil der Totalopposition feststellen musste: "Ich weiß nicht, was in diese Partei gefahren ist.", geht jetzt auch der Generalsekretär der Bundesorganisation des Österreichischen Seniorenbundes, Heinz K. Becker, mit der von ihm als verantwortungslos bezeichneten SPÖ-Gangart hart ins Gericht. Er wirft speziell SP-Chef Gusenbauer und Blechas Stellvertreter im Pensionistenverband Edlinger vor, mit gezielten Unwahrheiten und Fehlinformationen sowie einem peinlichem Jammern, Nörgeln und Miesmachen die Einkommens- und Lebenssituation der Pensionisten in Österreich völlig falsch dazustellen. "Es ist verantwortungslos, die ältere Generation zu verunsichern, ein manipuliertes Bild der Wirklichkeit zu erzeugen und mit falschen Darstellungen die erfolgreiche Pensionssicherungsreform der Bundesregierung absichtlich schlecht zu machen. Die Wahrheit ist:
Österreich besitzt ein in Europa vorbildliches Sozialsystem, das von unserer Regierung unter Bundeskanzler Dr. Schüssel zur Sicherung des Pensionssystems und der Gesundheitsversorgung reformiert und deutlich verbessert wurde. Österreich ist heute ein weltweit anerkannter Modellstaat für und rangiert in der absoluten Spitze aller EU-Länder! Wenn Gusenbauer, Edlinger & Co. dies leugnen, schaden sie Österreich ganz bewusst und missbrauchen ungeniert das Vertrauen der älteren Generation. Wir appellieren daher eindrücklich: Macht endlich Schluss mit dieser unwürdigen Jammeropposition und den dauernden Unwahrheiten!"

Becker kann selbstverständlich mit objektiven Daten und eindeutigen Beispielen argumentieren: Auf Initiative von Seniorenbund-Bundesobmann NR-Präsident Dr. Andreas Khol liegt eine aktuelle Tatsachenfeststellung vor, die ausschließlich auf Basis der offiziellen Zahlen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und der Pensionsversicherungen die tatsächliche Situation für den absolut größten Teil aller Pensionsbezieher exakt darstellt. Die präsentierten Fakten können klar nachweisen, dass die österreichischen Pensionisten in einem solchen Maß an sozialer Absicherung leben können, wie in keinem anderen Land Europas und damit vermutlich der ganzen Welt!"

Seniorenbund-Generalsekretär Becker findet klare Worte: "In der irrigen Fehlmeinung und der völlig falschen Einschätzung, dass man sich bei der älteren Generation mit Opportunismus und Manipulationen beliebt machen könnte, hat sich SPÖ-Chef Gusenbauer mit einigen seiner Parteigenossen auf ein peinliches Jammern, Nörgeln und Miesmachen verlegt. Und veröffentlicht immer wieder - entgegen aller Tatsachen, Zahlen und Fakten - ganz gezielt jene speziell manipulierten Berechnungsbeispiele vor, die sich zumeist auf den kleinen Teil der höheren Pensionen beziehen - und nicht auf jene 2 Drittel aller Pensionisten in Österreich, die von der Sozialpolitik der Bundesregierung unter Bundeskanzler Schüssel konkret profitieren. Leider gehen auch einzelne Parteitreue in der AK (Arbeiterkammer) Arm in Arm mit Gusenbauer und setzen damit laufend ihr Sozialpartner-Ansehen aufs Spiel.

Becker ist überzeugt: "Österreichs ältere Generation lässt sich nicht manipulieren und schon gar nicht bevormunden, unsere Seniorinnen und Senioren kennen ganz genau die Bedeutung und den hohen Wert der erfolgreichen Reformpolitik dieser Bundesregierung seit dem Jahr 2000. Nie zuvor unter sozialistischen Kanzlern + Sozialministern + Finanzministern haben die Pensionisten, die es wirklich brauchen, so viel dazu bekommen, wie unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel! Und so wird es auch in Zukunft sein, denn: Die Pensionssicherung bleibt weiterhin das unumstößliche Ziel No. 1! Im Gegensatz zur Katastrophenpolitik von Gusenbauers rot-grünen Freunden in Deutschland können sich die österreichischen Pensionisten auf Bundeskanzler Schüssel und seine Regierung voll verlassen."

Im Folgenden einzelne konkrete Beispiele aus der aktuellen Tatsachenfeststellung des Seniorenbundes:

1. Der Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende

  • wurde von der Regierung Schüssel seit dem Jahr 2000 um 100 Euro erhöht,
  • im gleichen Zeitraum davor - unter einem SPÖ-Kanzler, Sozial- und Finanzminister - nur um 30 Euro.
  • Alleine 2006 betrug die Erhöhung 4,1 %, also weit über der Inflationsrate.

Tabelle: Ausgleichzulagenbezieher - Alleinstehende 2002 bis 2006 Quelle: Hauptverband der Sozialversicherungsträger

Jahr Richtsatz Erhöhung (%) Inflationsrate 2002 630,92 2,9 % 2,9 % 2003 643,54 2,0 % 2,0 % 2004 653,19 1,5 % 1,5 % 2005 662,99 1,5 % 1,5 % 2006 690,00 4,1 % 2,5 %

Beispiel: AZ-Bezug / Einzelrichtsatz bei einer Eigenpension
von 323,87 Euro

Monatliche Pension 2005: Monatliche Pension 2006: brutto EUR 323,87 brutto EUR 331,97 zzgl. AZ EUR 339,12 zzgl. AZ EUR 358,03 abzgl. KVB EUR 32,82 abzgl. KVB EUR 34,16 netto EUR 630,17 netto EUR 655,84 Erhöhung: Brutto 4,07 % Netto: 4,07 %

TATSACHE IST: : AZ-Bezieher bekommen auch NETTO eine höhere Pension!

Ein Pensionist mit einer Nettopension von 630,17 Euro im Jahr 2005 erhält ab 1. Jänner 2006 netto 655,84 Euro, also netto um 25,67 Euro mehr. Diese Erhöhung liegt mit 4,07 % deutlich über der Infaltionsrate von 2,5 % !

2. Der Ausgleichszulagenrichtsatz für Ehepaare

  • wurde von der Regierung Schüssel seit dem Jahr 2002 um 155,86 Euro erhöht und liegt mit 19,29 % deutlich über der Inflationsrate von 10,4 %.
  • alleine 2003 und 2004 um insgesamt 12,39 % bei einer Inflationsrate in diesen beiden Jahren von 3,5 %.

Quelle: Hauptverband der Sozialversicherungsträger

Jahr Richtsatz Erhöhung (%) Inflationsrate 2002 900,13 2,9 % 2,9 % 2003 965,53 7,27 % 2,0 % 2004 1.015,00 5,12 % 1,5 % 2005 1.030,23 1,50 % 1,5 % 2006 1.055,99 2,50 % 2,5 %

Beispiel: AZ-Bezug / Ehegattenrichtsatz

Monatliche Pension 2003: Monatliche Pension 2006: brutto EUR 900,13 brutto EUR 1.055,99 abzgl. KVB EUR 33,75 abzgl. KVB EUR 52,27 netto EUR 866,38 netto EUR 1.003,72

TATSACHE IST: Auch Ehepaare mit Ausgleichszulage bekommen NETTO höhere Pensionen !

Ein Ehepaar mit Ausgleichszulage erhielt im Jahre 2003 eine Nettopension von 866,38 Euro und erhält ab 1. Jänner 2006 eine Pension von netto 1.003,72 Euro, also netto um 137,34 Euro mehr. Diese Erhöhung um 15,85 % beträgt mehr als das Doppelte der Inflationsrate von 7,5 %!

3. Auch die Medianpensionen steigen laufend

- von 864 Euro im Jahr 2000 auf 948 Euro im Jahr 2004

Medianpensionen der gesetzlichen Alterspensionen 2000-2004
Quelle: Hauptverband der Sozialversicherungsträger

Jahr Höhe Erhöhung (%) Inflationsrate 2000 864 2,7 % 2,46 % 2001 880 1,9 % 1,5 % 2002 900 2,3 % 2,9 % 2003 921 2,3 % 2,0 % 2004 948 2,9 % 1,5 %

Der Begriff "Medianpension" bedeutet:
50 % der Pensionen liegen unter diesem Wert, 50 % darüber.

Beispiel: Medianpension (inklusive Witwen-, Waisen, Invaliditäts-, etc. Pensionen, ohne öffentl. Dienst) betrug im Jahr 2005 volle 686,70 Euro

Monatliche Pension 2005: Monatliche Pension 2006: brutto EUR 686,70 brutto EUR 703,87 abzgl. KVB EUR 33,99 abzgl. KVB EUR 34,84 netto EUR 652,71 netto EUR 669,03 Erhöhung: Brutto 2,5 % Netto: 2,5 %

TATSACHE IST: Auch Medianpensionen erhalten die volle Teuerungsabgeltung!

Die - auf Grund der gesetzlichen Bestimmung errechnete -Medianpension von 2005 betrug 686,70 Euro. Diese Pension wird 2006 netto um 16,32 Euro erhöht.
Damit wird die Inflationsrate von 2,5 % voll abgegolten.

Auch wenn die Daten für 2005 seitens des Hauptverbandes noch nicht vorliegen, zeigt allein der Vergleich der Jahre 2003 und 2004 deutlich, dass die Medianpension stärker gestiegen ist als die Teuerungsrate.

Und: 2003 und 2004 wurde die Medianpension um insgesamt 48 Euro und somit um 5,2 % erhöht. Die Erhöhung seit 2003 liegt damit deutlich über der Inflationsrate von 3,5 %.

4. Zum Vergleich: In unserem Nachbarland Deutschland wurden die Pensionen in den letzten 3 Jahren überhaupt nicht angepasst - und auch in den nächsten 4 Jahren gibt es dort keine einzige Pensionserhöhung!

Pensionsanpassung: Vergleich Österreich - Deutschland
Quellen: Hauptverband der SV - Deutsche Rentenversicherung

Österreich Deutschland 2004 1,5 % 0 % 2005 1,5 % 0 % 2006 2,5 % 0 % Österreich Deutschland 2003 800,00 Euro 800 Euro 2004 812,00 Euro 800 Euro 2005 832,30 Euro 800 Euro 2006 844,78 Euro 800 Euro

TATSACHE IST: Österreichs Pensionen voll erhöht - in Deutschland Null!

Ein österreichischer Pensionist, welcher im Jahr 2003 brutto 800 Euro Pension erhalten hat, bekommt ab 1. Jänner 2006 brutto 844,78 Euro, das ist eine um 5,9 % höhere Pension mit 44,78 Euro mehr als der deutsche Rentner!

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Schleifer
Österreichischer Seniorenbund
Tel.: 0699 - 194 37 222

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