Rektorat mit ÖH der MUG für freien Hochschulzugang

Konzept der drei Med-ÖHs als sinnvolle Alternative zu Zulassungsbeschränkung

Graz (OTS) - Nachdem der Senat der Medizinischen Universität Graz am 11. Jänner 2006 einstimmig gegen den Zulassungsparagraphen §124 b votiert hat, unterstützt nun auch das Rektorat (Presse-Information vom 3.2.06) der Medizinischen Universität Graz die Position der drei Medizinischen HochschülerInnenschaften. "Wir sind gegen Zulassungsbeschränkungen an den Universitäten, wie sie § 124b vorsieht, sprechen uns aber für eine Studieneingangsphase mit einem mehrstufigen Reihungsverfahren innerhalb des ersten Semesters aus", so Stefan Schaller von der HochschülerInnenschaft an der MUG. "Wir hoffen, da nun die Medizinische Universität Graz geschlossen Zustimmung zum Konzept der drei Med-ÖHs gezeigt hat, dass auch die WissenschaftssprecherInnen und das Bundesministerium den Zulassungsparagraphen §124b abschaffen und unserem Konzept folgen, mit dem die Probleme aller drei medizinischen Universitäten gelöst werden können.", fährt Schaller fort - schließlich wurde das Konzept auch in der Universitätsvertretung einstimmig und somit von allen Fraktionen beschlossen.

Die Hauptpunkte des Konzeptes
(Details: http://oeh.meduni-graz.at/index.php?id=113)

1. Einführung eines Herkunftslandähnlichen Prinzips (wobei von der Quotenregelung abstand genommen wird, da diese nur weitere Selektionsmaßnahmen für AusländerInnen notwendig machen würde) 2. Keine Zulassungsbeschränkungen wie in § 124b 3. Alleinig für medizinische Studienrichtungen eine Studieneingangsphase mit mehrstufigen Reihungsverfahren innerhalb des ersten Semesters 4. Arbeitsgruppe auf Bundesebene zur universitären Eingliederung von anderen Gesundheitsberufen in die medizinischen Universitäten 5. externe Evaluierung der Kapazitäten der medizinischen Universitäten

Mit der Umsetzung des Konzeptes wäre auch ein Präsenzunterricht statt der virtuellen Lehre im ersten Semester an der MUG in greifbarer Nähe, den auch die Universität für den Herbst als Ziel anpeilt.

"Die Zeit drängt, denn die zukünftigen Studierenden wollen wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie im Herbst Medizin studieren wollen.", so Nena Kuckenberger vom Vorsitzteam der HochschülerInnenschaft MUG abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Schaller
Vorsitzteam ÖH MUG
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