ÖIF: Kuntzl erhebt schwere Vorwürfe gegen Haubner

SPÖ-Familiensprecherin bedauert Rücktritt von ÖIF-Geschäftsführerin

Wien (SK) - SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl bedauert es sehr, dass die Leiterin des Instituts für Familienforschung, Brigitte Cizek, wie die "Presse" heute berichtet, Ende Februar ihre Funktion zurücklegen wird. Kuntzl betonte, dass das Institut unter Cizek wichtige Grundlagenforschung auf breiter Basis gemacht habe. Die Ursache für den Rücktritt sieht Kuntzl auf der Ebene von Sozialministerin Haubner. Diese habe Vorwürfe gegen die ÖIF-Geschäftsführung, obwohl sie gewusst hat, dass sie nicht stimmen, stillschweigend hingenommen und im Raum stehen lassen, sagte Kuntzl. ****

Überdies habe die Ministerin Verträge nicht vertragskonform erfüllt, dabei wurden trotz vertraglicher Fixierung Zahlungen nicht zeitgerecht durchgeführt; weiters seien schriftliche Zusagen, die dem ÖIF gemacht wurden, gebrochen worden.

Kuntzl macht die Sozialministerin auch für "eklatant rechtswidriges" Vorgehen der Verwaltung verantwortlich. So sei die Ausschreibung der Geschäftsführung für die Familie&Beruf Management Ges.m.b.H erfolgt, bevor diese Einrichtung überhaupt parlamentarisch beschlossen war.

Die SPÖ-Familiensprecherin hat daher bereits vor wenigen Wochen eine parlamentarische Anfrage an Ministerin Haubner eingebracht, sie will so Aufklärung über die Vorgänge in der Verwaltung im Kompetenzbereich der Ministerin erreichen und auch aufzeigen, wie die Sozialministerin in ihrem direkten Einflussbereich mit den Vereinen und ihren MitarbeiterInnen umspringt. (Schluss) wf

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