SJÖ fordert echte Zivildienst-Verpflegungsgeldregelung

Wien (SK) - Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), erachtet die Jubelmeldungen von Innenministerin Prokop über die angebliche Einigung bei der Zivildienst-Verpflegungsgeldfrage als charakteristisch für die Desinformationspolitik der ÖVP. "Tatsache ist, dass die Innenministerin sich offensichtlich mit zwei großen Trägerorganisationen geeinigt hat. Die Zivildiener selbst wurden nicht gefragt. Aber das hat ja schon seit 2000 System", so Dvorak am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Bezeichnend findet Dvorak auch die Reaktion der Jungen Volkspartei:
"Mit ihrem unkritischem Beifall outet sich die JVP einmal mehr als die Cheerleader-Vereinigung der ÖVP. Der aktuelle Entwurf ist äußerst kritikwürdig, da er die Verpflegung der Zivildiener definitiv nicht sicherstellt, ein Resultat, dass wir uns nach sechs Jahren Unrechtspolitik und zwei Verfassungsgerichtshof-Urteilen eigentlich erwarten dürften. Prokops Politik besteht im Wesentlichen darin, dass sie ihre Verantwortung auf die Trägerorganisationen abwälzt, während diese sie an die Zivildiener weitergeben." (Schluss) wf/mm

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