VAEB sichert medizinische Leistungen für die Zukunft

Einheitlicher Behandlungsbeitrag für Eisenbahner und Bergleute

Wien (OTS) - Die VAEB - Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau - hat mit Jahresbeginn 2006 eine Angleichung des Behandlungsbeitrages für Bedienstete der Eisenbahnen und des Bergbaus durchgeführt. "Um die Leistungen der Krankenversicherung langfristig zu sichern und der modernen Medizin anzupassen, ist es notwendig, einen einheitlichen Behandlungsbeitrag für alle Versicherten einzuführen. Dann wird das auf Solidarität aufgebaute und bewährte System auch weiterhin gut funktionieren", sagt Heinrich Knapp, Obmann der VAEB. "Den hohen Standard bei betrieblicher Gesundheitsförderung und Präventivmedizin wollen wir unseren Kunden auch in Zukunft anbieten und noch verbessern können. Die jetzt durchgeführte Vereinheitlichung kommt indirekt unter anderem den Kindern zugute, die auch weiterhin gänzlich vom Behandlungsbeitrag befreit bleiben."

Konkret geht es um den Behandlungsbeitrag bei Inanspruchnahme von vertragsärztlichen Leistungen. Er beträgt für die versicherten Eisenbahner derzeit 14 Prozent des Vertragstarifs, für die schon vor dem 1.1.2005 Versicherten aus dem Bereich Bergbau aber vorläufig nur fünf Prozent des Vertragstarifs. Diese Gruppe der Versicherten hat bisher im Durchschnitt 3,26 Euro Behandlungsbeitrag pro Monat bezahlt.

Der Grund für die bis Ende 2005 noch verschieden hohen Behandlungsbeitragssätze waren die erst vor rund einem Jahr durchgeführte Fusion zweier Sozialversicherungen und die damit verbundenen Übergangsregelungen. Für Bergbau-Versicherte, die vor der Anfang des vergangenen Jahres erfolgten Fusion bei der Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaus versichert waren, hat in der zeitlich begrenzten Eingliederungsphase der geringe Satz von fünf Prozent gegolten. Für Bergbau-Versicherte, die nach dem Zusammenschluss der beiden Versicherungen bei der VAEB versichert wurden, hat von Anfang an der Satz von 14 Prozent des Vertragstarifs gegolten.

Ab dem 1. Januar 2006 ist nun der Behandlungsbeitrag für alle Versicherten einheitlich 14 Prozent des Vertragstarifs. Kein Behandlungsbeitrag fällt an bei sozialer Schutzbedürftigkeit, anzeigepflichtigen Krankheiten und Kindern. Ebenso nicht bei Gebrechen, die außerordentliche Kosten verursachen. Wer bisher schon vom Behandlungsbeitrag befreit war, bleibt es auch nach der Angleichung. Die betroffenen Kunden werden von dieser Änderung individuell benachrichtigt.

Die VAEB ist im Rahmen der 61. ASVG-Novelle Anfang 2005 durch die Zusammenlegung zweier berufsständischer und traditionsreicher Sozialversicherungsträger entstanden, nämlich der Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen und der Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaus. Die VAEB betreut bundesweit rund 290.000 Anspruchsberechtigte, davon knapp 50.000 aus dem Bereich Bergbau, und ist für die Kranken- und Pensionsversicherung und für die Eisenbahnbediensteten auch für die Unfallversicherung zuständig.

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