Jeder ROLA-Zug ist Beitrag für weniger Feinstaub in Tirol

Lkw-Transport auf der Schiene - wirtschaftlich und ökologisch

Wien (OTS) - Brenner-Shuttle kommt gut an

Mit der Etablierung eines ROLA-Shuttle-Verkehrs geht ÖKOMBI auf der Brenner-Achse neue Wege. Mit 6. November 2005 wurde das Angebot von drei auf zehn tägliche Zugpaare ausgeweitet und ein 2 Stunden-Taktfahrplan eingerichtet. In Lkw-Stellplätzen gerechnet entspricht das einer Steigerung von 108 auf nunmehr 360 Plätze pro Tag. Mit der Verdreifachung der Kapazität und den Vereinfachungen in Buchung und Abwicklung haben sich auch die ersten Erfolge eingestellt, wie nun eine erste Zwischenbilanz zeigt.

Vor dem Relaunch wurden im Schnitt 76 Lkw pro Tag befördert, seit 6. November konnte der Schnitt auf 270 Lkw angehoben werden. "Mit einer Auslastung von mehr als 70% können wir nach dieser kurzen Zeit mehr als zufrieden sein. Jetzt geht es daran noch mehr Frächter von den Vorteilen der Rollenden Landstraße zu überzeugen und somit den Auslastungsgrad zu maximieren", so Wilhelm Patzner, Geschäftsführer der ÖKOMBI GmbH.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Der gebräuchlichste Vergleich zwischen Straße und Schiene wird im Kosten-Segment gezogen. Mit dem neuen Brenner-Shuttle kostet der Huckepack-Transport auf der ROLA nur 74 EUR, während die Kosten für die Straße mit 97 EUR deutlich höher angesiedelt sind. Darin noch nicht eingerechnet sind die Rückerstattung der Kfz-Steuer, die Einsparung variabler Kosten (Abnutzung Lkw, Reifen, Öl, etc.), eine geringere Unfallhäufigkeit und die Anerkennung der ROLA-Fahrt als gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit.

Neben den Vorteilen für die Wirtschaft schont der Lkw-Transport auf der Schiene auch die Umwelt. "Die aktuelle Feinstaubproblematik ist nicht zuguterletzt auf eine starke Zunahme des Straßenverkehrs zurückzuführen. Hier bietet die Rollende Landstraße eine sinnvolle Alternative", so Patzner.

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