Kaipel: BBG auf Tauchstation

Nun müssen Kanzler Schüssel und Finanzminister Grasser zur Kritik der KMU Forschung Austria am zentralen Beschaffungs-Unwesen Stellung nehmen

Wien (SK) - Der Geschäftsführer von Finanzminister Grassers Bundesbeschaffungs-Gesellschaft (BBG), Herr Mag. Andreas Nemec, reagierte auf jüngste Kritik von SPÖ-Abgeordneten Erwin Kaipel an der arbeitsplatz- und kleinunternehmerfeindlichen zentralen Bundesbeschaffung hilflos und nervös. Nemec' behauptete, Kaipels Aussagen seien ausnahmslos falsch und würden durch die Studie der KMU Forschung Austria nicht einmal im Ansatz gedeckt. "Wie falsch Herr Mag. Nemec damit liegt, kann jeder Interessierte in der Studie nachlesen oder bei den Verantwortlichen der KMU Forschung Austria hinterfragen. Mag. Nemec schoss sich aber gleichzeitig selbst ins Knie, indem er zugab, dass durch die zentral gebündelten Ausschreibungen mit ihren großen Volumina kleine und mittlere Unternehmen (KMU) selbstverständlich benachteiligt werden", sagte Kaipel heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Leider verweigere die BBG den sachlichen Dialog, bedauert Kaipel:
"Die BBG und ihre beiden Geschäftsführer gingen auf Tauchstation. Bis heute gibt es keine Stellungnahme zu den einzelnen Kritikpunkten der KMU-Studie und gesprächsbereite BBG-Mitarbeiter wurden zurückgepfiffen."

Der Bundeskanzler spricht sich öffentlich immer für die Förderung der KMUs aus. Wie ernst das gemeint ist, wird er und Finanzminister Grasser als Chef der BBG in einer von Kaipel eingebrachten Anfrage beantworten können. Die politisch Verantwortlichen müssen nun Punkt für Punkt auf die Ergebnisse der KMU-Studie eingehen. Mit seinem Entschließungsantrag, der auf den jüngsten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen basiert, versucht Kaipel die BBG auf ein vernünftiges Maß zurückzustutzen. "Der Bundeskanzler und seine ÖVP werden unter Beweis stellen müssen, ob sie es tatsächlich mit den kleinen Unternehmen und deren Beschäftigten ernst meinen", so Kaipel.

"Ich werde solange nicht ruhen, bis das Parlament meine Anträge bearbeitet. Dann werden wir sehen, wem die kleinen Unternehmen und deren Beschäftigte tatsächlich ein Anliegen sind", so Kaipel abschließend. (Schluss) ps/mm

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