Preise und Stipendien aus dem Viktor Frankl Fonds vergeben

Förderung einer sinnorientierten und humanistischen Psychotherapie

Wien (OTS) - Die jährlich mit rund 22.000 Euro dotierten Preise
und Stipendien aus dem Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten und humanistischen Psychotherapie wurden vergeben. Der Große Preis des Fonds geht an Dr. Giosch Albrecht, Bad Ragaz, Schweiz, den Gründer und Leiter des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl in Chur. Weiters wurden Förderungspreise und Stipendien vergeben.****

Die Logotherapie von Viktor Frankl ist nach der Psychoanalyse Sigmund Freuds und der Individualpsychologie Alfred Adlers die dritte große psychotherapeutische Schule aus Wien.

Die Stadt Wien hat zur Dokumentation des Werkes von Viktor Frankl und zur Pflege und Weiterentwicklung seiner Ideen vor mehr als sechs Jahren einen Fonds ins Leben gerufen, der jährlich Preise und Stipendien für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie vergibt.

Den Vorstand des Fonds bilden Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Wissenschaftsstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Mitglieder der Familie Frankl und der Generalsekretär Univ.-Prof. Dr. Hubert Ch. Ehalt.

Die Förderungspreise und Wissenschaftsstipendien

Förderungspreise:

o Prof. Dr. James M. DuBois, Center for Health Care Ethics an der Saint Louis University, USA o Verein "rainman's home", Verein zur Integration und Rehabilitation autistisch und anders behinderter Menschen in Wien

Wissenschaftsstipendien:

o Mag. Elisabeth Hinterholzer, Wien für das Forschungsprojekt "Viktor E. Frankl und die Jugendberatungsstellen im Wien der Zwischenkriegszeit" o MMag. Barna Konkoly Thege, Budapest für sein Forschungsprojekt "Logotherapie/Existenzanalyse und Gesundheitspsychologie" o Uta Schmidtblaicher, Freiburg/Breisgau für ihr Forschungsprojekt "Die Trotzmacht des Geistes im Alter - Welche Chancen bietet die Logotherapie zum Umgang mit Einschränkungen im Alter?"

Ehrenpreis an Univ.-Prof. Poigenfürst

Der Ehrenpreis des Viktor Frankl-Fonds ergeht an den Unfallchirurgen Univ.-Prof. Dr. Johannes Poigenfürst für seine engagierte Arbeit an dem von ihm gegründeten Unfallkrankenhaus in Temesvar. (Schluss) gab

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
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Generalsekretär Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt
Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer
sinnorientierten humanistischen Psychotherapie
Friedrich Schmidt-Platz 5, 1082 Wien
Tel.: 4000 88741 DW
ehalt@wissfonds.wien.at;
http://www.wien.gv.at/fonds/wissenschaft/

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