ARBÖ: Semesterferienbeginn, Sonnenschein und a "g'fügiger" Schnee sorgen für das stärkste Reisewochenende

Kilometerlange Staus vor allem am Samstag und in Westösterreich erwartet

Wien (OTS) - "Der Semesterferienbeginn in Wien, Niederösterreich und drei deutschen Bundesländern, das perfekte Wetter sowie die optimalen Bedingungen auf den Pisten: Das kommende Wochenende wird einmal mehr ganz im Zeichen des Wintersports stehen", ist Gerald Schneider vom ARBÖ-Informationsdienst überzeugt. "Unangenehme Begleiterscheinungen dabei werden allerdings kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen auf den Hauptreiserouten sein."

Besonders betroffen werden am Samstag im Westen die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und der Süden Kärntens sein. Neben den Semesterferien-Urlauber aus Österreich werden durch das vorhergesagte Schönwetter (Sonnenschein mit leichten Plusgraden) auch zahllose Tagesschifahrer die Gelegenheit zum "Spaß im Schnee" nutzen. Auch in den deutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen beginnen die Winterferien. Eine weitere Verstärkung der Reisewelle ist durch die Frühlingsferien der Tschechischen Republik zu erwarten. "Blechlawinen" auf den Hauptverkehrsrouten und den Zufahrtstrecken zu den Schigebieten sind vorprogrammiert.

Als Stau-Magneten in Vorarlberg wird sich etwa die Rheintalautobahn (A14) im Bereich des Pfändertunnels bei Bregenz und der Ambergtunnel bei Feldkirch sowie bei Bludenz-Montafon präsentieren. Auch die Arlberg Schnellstraße (S16) wird, insbesondere im Bereich des Dalaaser Tunnels, rasch verstopft sein. Sehr ähnlich ist die Situation für Tirol einzustufen. Die Inntalautobahn (A12) im Bereich Kufstein wird sich als Nadelöhr erweisen. Stop and Go-Verkehr sollte auch auf der Fernpass Bundesstraße (B179) und Zillertal Bundesstraße (B169) eingeplant werden. Blockabfertigung und die damit verbunden Verzögerungen vor dem Leermoosertunnel und dem Grenztunnel Vils/Füssen auf der B179 sowie vor dem Brettfalltunnel auf der B169 scheinen unausweichlich. Die Anreise in Salzburger Skiregionen wird auf der Tauernautobahn (A10) zwischen Hallein und Bischofshofen für Behinderungen sorgen. In weiterer Folge sind davon auch die Hochkönig Bundesstraße (B164) und die Pinzgauer Bundesstraße (B311) betroffen. Im südlicheren Kärnten ist auf der Tauernautobahn bei Villach und Gmünd zähes Verkehrsaufkommen zu erwarten, was sich auch auf die parallel verlaufende Drautal Bundesstraße (B100) sowie Katschberg Bundesstraße (B99) auswirken wird.

Der Zustrom deutscher Ferienreisender wird auch in Bayern für Verkehrsprobleme sorgen. Auf der A93 erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten zwischen dem Inntaldreieck und Kiefersfelden auf einer Länge von mindestens 25 Kilometern äußerst schleppendes Verkehrsaufkommen. Auch auf der A8 werden die Kolonnen in Richtung Salzburg immer wieder still stehen.

"Erfahrungsgemäß ist mit dem Hauptreisestrom im Laufe des Samstag Vormittags zu rechnen. Wer sich lange Verzögerungen ersparen möchte, sollte erwägen, zu einem späteren Zeitpunkt aufzubrechen", so ARBÖ-Verkehrsexperte Gerald Schneider. "Um die Ferienfahrt in jedem Fall stressfrei zu gestalten, sollte keinesfalls auf die Winter-Reisetauglichkeit des Fahrzeugs vergessen werden -Winterbereifung, Frostschutz, ausreichend Scheibenwaschwasser und eine ordnungsgemäß gesicherte Ladung gehören zur Reisevorbereitung unbedingt dazu", erinnert Schneider. Aber auch für die Fahrzeuginsassen sollte vorgesorgt werden. Zum Zeitvertreib im Stau eignen sich für mitreisende Kinder vor allem Bilderbücher oder die Lieblings-CD im Discman. Fahrzeuglenker sollten regelmäßige Pausen nicht vergessen, um sich fit zu halten. "Durch die direkte Sonneneinstrahlung kann es trotz der tiefen Temperaturen im Fahrzeuginneren rasch sehr warm werden. Daher sollte auch ausreichend Flüssigkeit für die Reisenden an Bord sein. Als besonders geeignete Getränke erweisen sich Fruchtsäfte Mineralwasser, ungesüßter Tee und Mineralwasser. Der "Flachmann" mit entsprechenden alkoholischen Inhalt ist jedenfalls nicht der ideale Begleiter auf dem Weg zum Schiurlaub", warnt Gerald Schneider.

Informationen zum Verkehrsaufkommen gibt es beim ARBÖ Informationsdienst unter der Rufnummer 050/123-123, im Internet auf www.arboe.at sowie im ORF Teletext auf der Seite 431.

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